BauPilot
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Übersicht

Dein Hausbau auf einen Blick — Budget, Fortschritt und nächste Schritte.

Räume & Ideen
Kostenverteilung
Phasenfortschritt
Top Gewerke
Offene Aufgaben
Offene Mängel
Letzte Bautagebuch-Einträge
Anstehende Termine

Kosten · Soll/Ist

Detaillierte Kostenübersicht nach Kategorien. Klick auf Werte zum direkten Bearbeiten.

Controlling-Dashboard mit Grafiken zu Kosten, Gewerken, Mängeln, Eigenleistung und Finanzierung.

Soll vs. Ist nach Kategorie
Kostenverteilung (Soll)
Gewerke-Status
Budget-Auslastung pro Kategorie
unter 90 % — im Plan 90 – 100 % — eng über 100 % — überzogen
Finanzierungsstruktur
Eigenleistung — Plan vs. Geleistet (Stunden)

Bauphasen

Vom Grundstückskauf bis zur Schlüsselübergabe — der zeitliche Ablauf deines Projekts.

Gewerke

Alle Handwerksleistungen, Status und Auftragssummen — vom Erdbau bis zum Maler.

Termine

Notartermine, Baubegehungen, Lieferungen, Abnahmen — verknüpft mit Phasen und Gewerken.

Bautagebuch

Täglicher Baufortschritt mit Fotos, Wetter und Notizen — Erinnerung und Beweismittel zugleich.

Mängel

Mängel mit Foto, Schweregrad und Frist — wichtig bei Bauabnahme und 5 Jahren BGB-Gewährleistung.

Garantien

Gewährleistungs- und Hersteller-Garantien nach der Bauabnahme. Standard 5 Jahre BGB-Werkvertrag.

Finanzierung

Bauprojekt-Finanzierung im Überblick — Darlehen, Eigenkapital und private Haushaltsrechnung.

Darlehen

Eigenkapital

Förderungen & Zuschüsse

Tilgungszuschüsse, Steuer-Erstattungen (z. B. Hessengeld) und einmalige Zuschüsse — mit Antrags- und Auszahlungsstatus.

Hinweise zur Finanzierung

Eigenleistungen werden von Banken meist mit max. 5–15 % der Bausumme als Eigenkapital anerkannt — siehe Bereich „Eigenleistungen".
KfW-Programme (z. B. KfW 300 Wohneigentum für Familien, KfW 261 Wohngebäude) bieten zinsverbilligte Darlehen, oft mit tilgungsfreien Anlaufjahren und Tilgungszuschuss. Antrag muss vor Vorhabensbeginn über die Hausbank gestellt werden.
Bereitstellungszinsen fallen ab Ende der bereitstellungsfreien Zeit auf nicht abgerufene Darlehensteile an (üblich 0,25 %/Monat = 3 %/Jahr) — bei langer Bauzeit relevant.
Sondertilgungsrecht ist bei Bauspar- und KfW-Darlehen oft kostenfrei jederzeit möglich, bei Bankdarlehen üblich 5 % p. a.

Eigenleistungen

„Muskelhypothek" — geleistete Stunden mit Wert für Bank-Anrechnung. Hilft beim Eigenkapitalnachweis.

Wichtig zu wissen

BG Bau Pflicht: Wer auf der eigenen Baustelle Helfer (Verwandte, Freunde) einsetzt, muss diese binnen einer Woche bei der Berufsgenossenschaft Bau anmelden — unabhängig von Bezahlung. Marker pro Posten unten setzen.
Anrechnung als Eigenkapital: Banken erkennen i. d. R. nur die ersparte Arbeitsleistung (Stunden × Stundensatz, üblich 30–50 €/h) an, nicht die Materialkosten. Die Anrechnung ist meist auf 5–15 % der Bausumme begrenzt.
Realistisch bleiben: Banken kürzen oft auf 60–70 % des Plan-Werts, weil Bauherren ihre Eigenleistung üblicherweise überschätzen. Lieber konservativ rechnen.

Räume & Ideen

Sammle Inspiration, Bilder und Notizen pro Raum oder Bereich — Wohnzimmer, Bad, Garten, Fassade …

Grundriss

Etagen aufziehen, Wände, Türen, Fenster und Möbel platzieren. PDF- und DXF-Export für Architekten, Übersicht mit Zahlen pro Etage.

Grundriss 3D

3D-Vorschau deiner Etagen — Wände, Räume, Möbel, Sonnenstand. Editieren funktioniert weiter im 2D-Grundriss.

📐

Noch kein Grundriss vorhanden

Lege erst im 2D-Grundriss eine Etage mit Wänden an — die 3D-Vorschau baut sich danach automatisch auf.

N S W O
Ansichten

Garten

Pflanzen rund ums Haus planen — Endwuchsgröße als Schatten zeigt sofort, ob in 10 Jahren noch Platz ist.

Installation

Elektro, Sanitär und Netzwerk auf dem fertigen Grundriss planen. Mit DIN-Mindesthöhen, Schutzbereichs-Check und Handwerker-PDF.

Stammdaten

Hausdaten — Lage, Baukörper, Energie, Technik, Bauakteure. Druckbar als Stammdatenblatt für Versicherung und Bauakte.

Dokumente

Verträge, Pläne, Rechnungen, Bilder — per Drag & Drop ablegen. Tab „Foto-Galerie" sammelt alle Bilder der App.

Datei hierher ziehen oder durchsuchen
PDF, Word, Excel, Bilder — sicher in der Cloud gespeichert

Kontakte

Architekt, Bauleitung, Handwerker, Behörden, Bank — alle Beteiligten zentral abrufbar.

Checklisten

Bauherrenpflichten, Versicherungen, Behörden — keine Aufgabe wird vergessen.

Notizbuch

Freie Notizen, Fotos und Skizzen — für alles was nicht in eine andere Sektion passt. Mit Tags, Suche und Pin.

Admin-Zentrale

App-weite Übersicht aller Projekte, Nutzer und Speicher-Auslastung. Sichtbar nur für App-Admins.

Mail-Benachrichtigungen einrichten einmaliges Setup

Bei jedem neuen Bug-Report oder Funktionswunsch bekommst du automatisch eine Mail an deine Admin-Adresse. Der Weg: Datenbank-Trigger notify_admin_on_report → Edge Function notify-admin → Resend. Setup einmalig:

  1. Bei resend.com kostenlos registrieren (3.000 Mails/Monat gratis)
  2. Im Resend-Dashboard unter „API Keys" einen Schlüssel erzeugen
  3. Im Backend-Dashboard unter Edge Functions → notify-admin → Secrets eintragen:
    • RESEND_API_KEY = dein Resend-Schlüssel (Pflicht)
    • MAIL_FROM (optional) = Absender; Standard BauPilot <noreply@bau-pilot.app> — die Domain muss bei Resend verifiziert sein
    • APP_URL (optional) = Adresse der App für den Link in der Mail; Standard https://bau-pilot.vercel.app
    • NOTIFY_TRIGGER_SECRET nicht setzen. Die Edge Function liest das Trigger-Secret selbst aus der Tabelle app_secrets (Schritt 4). Ist die Variable trotzdem gesetzt, muss sie exakt denselben Wert wie app_secrets.notify_secret haben — sonst weist die Edge Function jeden Aufruf des Datenbank-Triggers mit 403 ab, und es kommen keine Mails mehr.
  4. In der Datenbank (Backend-Dashboard → SQL-Editor) zwei Werte in app_secrets pflegen — der Datenbank-Trigger schickt sie bei jeder neuen Meldung mit:
    • notify_url = https://qupmgtrtutuwbozuuxza.supabase.co/functions/v1/notify-admin
    • notify_secret = langer Zufallswert: — noch keiner generiert — (wird hier nirgends gespeichert)
    insert into public.app_secrets (key, value) values
      ('notify_url',    'https://qupmgtrtutuwbozuuxza.supabase.co/functions/v1/notify-admin'),
      ('notify_secret', '<hier den generierten Zufallswert einsetzen>')
    on conflict (key) do update set value = excluded.value, updated_at = now();
  5. Mit „Test-Mail senden" den Mail-Versand prüfen (Resend-Schlüssel, Absender, Admin-Adressen). Der Test meldet sich mit deinem Admin-Login an, nicht mit dem Secret — ob der Datenbank-Trigger das Secret kennt, prüft er nicht.
  6. Danach eine echte Fehlermeldung abschicken (Sektion „Fehler melden“): Kommt diese Mail an, ist auch der Trigger-Weg in Ordnung.

Achtung beim Neu-Generieren: Ein neues notify_secret gilt für den Trigger sofort. Steht zusätzlich NOTIFY_TRIGGER_SECRET mit dem alten Wert in den Edge-Function-Secrets, passt es nicht mehr zusammen — die Edge Function weist die Aufrufe des Triggers mit 403 ab, es kommen keine Mails mehr, ohne jede Fehlermeldung in der App. Dann die Variable löschen (empfohlen) oder auf denselben Wert setzen.

Kommt die Test-Mail an, echte Meldungen aber nicht: notify_url und notify_secret in app_secrets prüfen und NOTIFY_TRIGGER_SECRET aus den Edge-Function-Secrets entfernen.

Nutzung

Wer nutzt die App wie oft und wo. Sichtbar nur fuer App-Admins.

Customer Feedback

Eingegangene Fehlermeldungen und Funktionswuensche der Nutzer. Sichtbar nur fuer App-Admins.

Verträge

Tarif, Laufzeit, Abrechnung und MRR pro Projekt. Sichtbar nur für App-Admins.

CRM

Leads, Trial-Nutzer und Bestandskunden. Sichtbar nur für App-Admins.

Landing-Page

Marketing-Vorschau für private Bauherren. Nur hier im Admin sichtbar — nicht öffentlich im Web.

Hilfe

Kurz-Erklärungen zu jedem Bereich der App. Was ist das, wie nutzt du es, worauf solltest du achten.

Erste Schritte

BauPilot begleitet dich durch deinen kompletten Hausbau — von der Finanzierungsplanung bis zur Schlüsselübergabe. Alle Daten liegen verschlüsselt in der Cloud und sind auf all deinen Geräten in Echtzeit synchron.

  • Stammdaten zuerst ausfüllen — Projektname, Bausumme, Datum, Adresse.
  • Mitglieder über die Einstellungen einladen (z. B. Partner:in, Architekt:in).
  • Auf dem Dashboard hast du jederzeit den Überblick — Budget, Phasen, offene Aufgaben.
  • Klick auf eine Karte öffnet die jeweilige Sektion. Nichts geht verloren — alle Änderungen werden automatisch gespeichert.
Bereiche der App

Klick auf einen Eintrag, um die Erklärung aufzuklappen. Das passende „Was beachten?" ist gleich am Anfang jeder Sektion zu finden.

Dashboard — Übersicht

Startseite nach dem Login. Zeigt die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick: Gesamtbudget, bisher Ausgegeben, Finanzierung und Phasen-Fortschritt.

Aufbau:

  • Benachrichtigungs-Banner oben: rote (Critical), gelbe (Warnung) und blaue (Info) Hinweise — z.B. „Rechnung überfällig", „Mangel-Frist überschritten", „Termine heute / in den nächsten 7 Tagen", „Backup empfohlen".
  • KPI-Reihe (4 Werte): Gesamtbudget · Bisher ausgegeben · Finanzierung (mit Lücke/gedeckt + Monatsrate als Sub-Zeile) · Phasen-Fortschritt (mit offenen + überfälligen Mängeln als Sub-Zeile).
  • Karten: Räume & Ideen, Kostenverteilung (Donut), Phasenfortschritt, Top Gewerke, Offene Aufgaben — alle auf-/zuklappbar. Klick auf eine Notification springt direkt zur Quelle inkl. Anker-Highlight.

Worauf achten:

  • Rote Hinweise tagesaktuell prüfen — echte Achtung-Punkte (überfällige Belege, fällige Mängel, Phasen-Verzögerungen).
  • Klapp-Status der Karten wird pro Gerät gespeichert — sortiere dir das Dashboard so, dass die für dich wichtigen Karten oben offen sind.
  • Wenn keine Daten da sind, zeigen die Karten kurze Hinweise wie „Noch keine Gewerke angelegt — zum Anlegen klicken".
  • „Neue Idee"-Tile mit direkter Raum-Auswahl ist über die Räume-Karte erreichbar.
Stammdaten — Projekt-Eckdaten + Bauakte

Die komplette Bauakte deines Projekts: alle technischen, rechtlichen und versicherungsrelevanten Daten. Wird beim Versicherungsabschluss, beim Notar und bei Förderanträgen benötigt.

Bereiche der Stammdaten:

  • Projekt-Eckdaten: Projektname (zugleich Topbar-Titel), Baubeginn, Fertigstellung (geplant), Gesamtbudget, Grunderwerbsteuersatz, Eigenleistungs-Limit (% vom Budget, Standard 15 %).
  • Adresse & Grundstück: Bauadresse, Flurstück, Gemarkung, Grundstücksgröße, Grundbuchblatt.
  • Gebäude: Haustyp (EFH/DHH/RH), Bauweise (Massiv/Holz), Geschosse, Keller, Dachgeschoss-Ausbau, Wohnfläche, Nutzfläche, Bruttorauminhalt, Zimmer, Bäder.
  • Energie & Heizung: KfW-Standard (40/55), Heizungsart + Hersteller/Modell, Heizleistung (kW), PV-Anlage + PV-Leistung + PV-Speicher (kWh), Solarthermie, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Energieausweis.
  • Hülle (Wand · Dach · Fenster · Tür): U-Werte, Dämmung, Materialien.
  • Technik: Smart Home, Netzwerk-Verkabelung, Wallbox + Leistung, Alarmanlage.
  • Außenanlagen: Garage/Carport-Typ, Anzahl Stellplätze, Terrasse (inkl. m²), Garten.
  • Bauakteure: Architekt, Statiker, Bauleiter, Bauträger.
  • Recht & Termine: Baugenehmigung (Datum + Aktenzeichen), Bauabnahme-Datum, Gewährleistungsende (5 J. nach Abnahme).
  • Versicherungen: Bauleistungsversicherung, Bauherrenhaftpflicht, Wohngebäudeversicherung (enthält Feuerrohbau), Hausratversicherung — pro Police: Versicherer + Policen-Nr. + Jahresbeitrag + Vertragsende. Dokumente werden in der Card „Recht & Termine" angehängt, in der die Versicherungen liegen.

Funktionen:

  • Dokumente pro Bereich direkt anhängbar (Verträge, Pläne, Police-PDFs etc.).
  • Notiz-Feld pro Karte, Auto-Save bei Änderung.
  • „In Maps öffnen"-Button im Adresse-Card: ein Klick öffnet die Bauadresse in Apple/Google Maps (Routenplanung, Nachbarschaft prüfen).

Worauf achten:

  • Gesamtbudget ist die Vergleichsbasis für Soll/Ist — nur bei echter Plan-Anpassung ändern.
  • Übergabe-Modus: Knopf oben rechts erzeugt ein druckbares Stammdatenblatt für Versicherung & Bauakte.
  • Solange du Felder änderst, erscheint oben ein orange Banner „Du hast ungespeicherte Änderungen" mit Speichern-Button.
  • Adresse hier eingeben → wird in Bautagebuch (Wetter-Abruf), Grundriss (Geocoding) und PDF-Exports übernommen.
Kosten · Soll/Ist — zentrale Kostenkontrolle

Das Herzstück deiner Budgetplanung. Pro Kostenposition trägst du den geplanten Betrag (Soll) und die tatsächlichen Kosten (Ist) ein. Beleg-Anhänge dokumentieren jeden Euro.

Struktur: Positionen sind in 12 Kategorien gruppiert (Grundstück, Erschließung, Planung & Genehmigung, Versicherungen, Finanzierung, Baustelle, Rohbau, Außenhülle, Haustechnik, Innenausbau, Außenanlagen, Reserve). Jede Kategorie ist auf-/zuklappbar; die Summen oben aktualisieren sich live. Mit „Standard-Kategorien wiederherstellen" (in Einstellungen) lässt sich die Reihenfolge zurücksetzen.

Felder pro Position:

  • Bezeichnung + Kategorie + Notiz + Gewerk-Verknüpfung (für Kostenkontrolle pro Gewerk)
  • Soll (geplant) und Ist (tatsächlich) — beides manuell pflegen; Ist-Werte zeigen automatisch die Summe der „bezahlten" Belege als Vorschlag.
  • Differenz wird live berechnet (rot wenn überzogen)
  • Belege: PDF/Foto-Anhänge pro Position, mit Lieferant, Rechnungs-Nr., Brutto, MwSt., Lohnanteil (für Steuerabzug §35a), Status (Erhalten / Geprüft / Bezahlt)

Tabs in dieser Sektion:

  • Soll / Ist: Tabelle mit Kategorien-Gliederung — Standard-Ansicht
  • Grafiken: 6 Charts — Soll/Ist pro Kategorie, Kostenverteilung als Donut, Gewerke-Status, Budget-Auslastung, Finanzierungsstruktur, Eigenleistung in Stunden

Worauf achten:

  • Excel-Export: komplette Tabelle inkl. ZIP der Belege — A4 quer, direkt für den Steuerberater zum Drucken.
  • Lohnanteil auf Belegen unbedingt eintragen — er ist die Basis für die §35a-Steuererstattung (20 % vom Lohnanteil, max. 1.200 € pro Jahr — App zeigt die Summe, die Begrenzung musst du beim Steuerberater berechnen).
  • Fälligkeitsdatum auf Belegen eintragen — die App warnt im Dashboard sobald ein nicht-bezahlter Beleg überfällig wird.
  • Grunderwerbsteuer-Hilfe: bei eingetragenem Kaufpreis schlägt die App die berechnete GrESt automatisch in der passenden Position vor.
  • Standard-Kategorien wiederherstellen: über die Einstellungen, falls du sie versehentlich verschoben oder gelöscht hast.
Finanzierung — Darlehen, Eigenkapital, Förderungen

Vollständige Finanzierungs-Modellierung mit Annuitätenrechnung, Tilgungsplan, KfW-Tilgungszuschuss und Sondertilgungen. Drei Bereiche in einer Sektion.

1. Darlehen (Annuitätendarlehen + KfW + Bauspar + Endfällig):

  • Pro Darlehen: Status (Geplant/Angefragt/Genehmigt/Aktiv), Geber, Betrag, Sollzins, Effektivzins, anfängliche Tilgung, Zinsbindung (Jahre), tilgungsfreie Anlaufjahre, Tilgungszuschuss (z.B. KfW 300), Sondertilgung €/Jahr.
  • App berechnet automatisch monatliche Rate, Jahresrate, Restschuld nach Zinsbindung, gezahlte Zinsen — Sondertilgung wird mit eingerechnet.
  • Klick auf Darlehen-Karte öffnet vollen Tilgungsplan Jahr für Jahr — mit Spalte „Sondertilgung". Druck/PDF über die Section-Drucken-Funktion.
  • „Duplizieren" für Vergleichsszenarien (z.B. „Was wäre bei 2 % statt 3 % Zins?").

2. Eigenkapital: Bargeld/Konto, Sparbuch/Tagesgeld, Bausparvertrag, Wertpapiere/ETF/Aktien, Schenkung/Vorerbe, Verkaufserlös, Sonstiges. „Bereits verfügbar"-Flag — Beträge die erst später zufließen werden separat ausgewiesen. Geplante Eigenleistung wird parallel über die Eigenleistungs-Sektion angerechnet (nicht hier doppelt erfassen).

3. Förderungen: Hessengeld, KfW 300, KfW 261, BAFA, regionale Förderungen — als Vorlage anlegbar. Antrags-/Bewilligungs-/Auszahlungs-Datum + bereits erhaltener Teilbetrag. KPI „Eigenleistung anrechenbar" zeigt den Bank-Anteil mit Kürzungs-Hinweis.

Tab „Selbstauskunft": kompletter Bank-Selbstauskunft-Bogen — Personalien (für bis zu 2 Antragsteller), Beschäftigung, Einkommen, Ausgaben, Verbindlichkeiten, Vermögen, Bonität (Schufa/Insolvenz/eidesstattl. Versicherung/PEP).

Import & Export-Buttons in der Section-Toolbar (oben rechts neben „Drucken") — tab-abhängig: auf dem Selbstauskunft-Tab arbeiten sie mit Selbstauskunft-Daten, auf dem Finanzierungs-Tab mit Darlehen + Eigenkapital + Eigenleistungen:

  • Import öffnet einen Dialog mit Datei-Auswahl + „Vorlage herunterladen"-Link. Die Excel-Vorlage hat die gleiche Struktur wie der Export (Personalien-Sheet, Posten-Sheet, Bonität-Sheet) mit Beispiel-Werten zum Überschreiben.
  • Export liefert eine mehrblättrige Excel-Datei zum Einreichen bei der Bank.
  • PDF-Button auf der Selbstauskunft-Karte (Bereich „Demo-Daten / PDF") — fertig zum Einreichen bei der Bank im App-Design.

Worauf achten:

  • Sondertilgungen jährlich eintragen — die Restschuld-Rechnung berücksichtigt sie automatisch.
  • Die Finanzierungs-Lücke (Dashboard) = Budget − Eigenkapital − Darlehen − anerkannte Eigenleistung − Förderungen.
  • Bei niedriger Tilgung (Annuität ≤ Zins): die App bricht den Tilgungsplan sauber ab — kein Wachsen der Schuld in der Rechnung.
  • Excel-Export aller Darlehen + Excel-Template-Import für Wechsel zwischen Banken vorhanden.
  • Hinweise-Box am Seitenende: KfW-Programme, Bereitstellungszinsen, Sondertilgungsrechte.
Eigenleistungen — Muskelhypothek

Plane und dokumentiere alle Arbeiten, die du selbst (oder mit Helfern) übernimmst. Banken erkennen Eigenleistungen oft bis 15 % der Bausumme als Eigenkapital an — Voraussetzung: realistische Kalkulation + BG-Bau-Anmeldung der Helfer.

Pro Eigenleistungs-Eintrag:

  • Bezeichnung (z.B. „Innenausbau Trockenbau") + Gewerk-Zuordnung + verknüpfte Kostenposition
  • Status: Geplant → In Arbeit → Erledigt. Wechselt automatisch auf „In Arbeit", sobald du das erste Mal Stunden einträgst.
  • Geplante Stunden (für Bank) und geleistete Stunden (Fortschritt). Button „+ Stunden eintragen" öffnet ein Modal mit Stunden + Datum + optionaler Notiz — Datum und Notiz werden chronologisch ans bestehende Notiz-Feld der Eigenleistung angehängt (z. B. „12.05.2026 · 4 h · Streichen 1. OG"), die Stunden addieren sich zur Ist-Summe. Progress-Bar pro Posten zeigt geleistet/geplant. Auf Desktop ab 900 px werden 2 Karten nebeneinander angezeigt.
  • Stundensatz (Default 35 €/h, üblich 30–50 €/h für Fachhandwerk). Reine Hilfstätigkeiten ohne Fachkenntnis erkennen Banken niedriger an.
  • Materialkosten separat — selbst getragen, nicht bank-anrechenbar (Bank zählt nur den Arbeits-Wert als Eigenkapital).
  • Helfer: Namen aller mithelfenden Personen (Pflicht für BG-Bau-Versicherung)
  • BG-Bau gemeldet: Haken setzen, sobald die Anmeldung raus ist
  • Als Eigenkapital zählen: Checkbox steuert, ob der Wert in die EK-Berechnung einfließt

KPI-Stats oben (4 Karten): Geplante Stunden (mit Anzahl Posten als Sub-Zeile) · Geleistete Stunden (mit Fortschrittsbalken) · Geplanter Wert (mit „bereits geleistet" als Sub-Zeile) · Bank-Anrechnung (mit Kürzungs-Hinweis bei Überschreitung des Bank-Limits).

Worauf achten:

  • BG-Bau-Pflicht: Helfer (auch Familie!) müssen bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft angemeldet werden — bei Unfall sonst kein Versicherungsschutz. Anmeldung kostenfrei. Die App warnt beim Speichern wenn Helfer angegeben aber BG-Bau-Haken fehlt.
  • 15-%-Bank-Limit: Banken erkennen meist nur bis 10–15 % der Bausumme an. Die App rechnet damit automatisch — Standard 15 %, in Stammdaten → Projekt-Eckdaten anpassbar (10 % oder 20 %, je nach Bank).
  • Realistisch kalkulieren — Banken sind skeptisch bei „300 Stunden Fliesen verlegen" wenn du Vollzeit arbeitest.
  • Stunden tatsächlich tracken (z.B. abends 5 Min in der App) — sonst Schätzungen die später keiner mehr rekonstruieren kann.
Dokumente — Datei-Archiv mit Foto-Galerie

Zentraler Dokumenten-Speicher: Bauantrag, Verträge, Pläne, Zertifikate, Rechnungen, Versicherungspolicen. Drag & Drop in die Ablage-Zone oder per Klick auswählen. Eigener Tab Foto-Galerie aggregiert alle Bilder quer durchs ganze Projekt.

Pro Dokument:

  • Datei: PDF, Word, Excel, Bilder, ZIP — max 50 MB pro Datei
  • Name: Original-Dateiname (per „Umbenennen" anpassbar, Endung bleibt erhalten)
  • Kategorie (9 Werte): Vertrag · „Plan / Zeichnung" · Rechnung · Angebot · Genehmigung · Gutachten · „Foto / Bild" · Versicherung · Sonstiges. Wird beim Upload aus dem Dateinamen erraten (z.B. „rechnung_vaillant.pdf" → „Rechnung"), kann anschließend manuell geändert werden.
  • Ausstell-/Empfangsdatum: optionales Datums-Feld pro Dokument (Inline-Picker in der Liste). Hat Vorrang vor dem Upload-Datum bei der Sortierung/Anzeige.
  • Notiz (z.B. „Original liegt im Ordner B, Schrank Wohnzimmer")
  • Quelle-Badge: Dokumente, die automatisch aus anderen Sektionen (Belegen, Mängeln, Bautagebuch) stammen, bekommen ein Quelle-Tag

Filter: Suche über Namen + Notiz, Kategorie-Dropdown.

Foto-Galerie-Tab: alle Bild-Anhänge aus dem ganzen Projekt gesammelt. Filter nach Quelle: Bautagebuch / Mängel / Räume / Notizbuch / Eigenleistungen / Rechnungen / Gewerke-Angebote / Gewerke-Nachträge / Dokumente. Klick öffnet Lightbox mit Quelle-Hinweis und Knopf „In [Quelle] öffnen".

Worauf achten:

  • Datei-Benennung im Format JJJJ-MM-TT_Typ_Firma.pdf (z.B. 2026-04-29_Rechnung_Heizung-AG.pdf) — leichteres Wiederfinden später, automatisch chronologisch sortierbar.
  • Wichtige Dokumente (Bauantrag, Notarvertrag, Versicherungspolicen) immer als PDF hochladen — nicht als Foto (lesbarer, Standards für Behörden).
  • Steuerrelevante Belege 10 Jahre aufheben (GoBD). Die App speichert dauerhaft im Cloud-Speicher.
  • JSON-Export enthält keine Anhänge — die liegen im Cloud-Datei-Speicher und werden separat archiviert. Bei „Datenverlust" über JSON-Restore wären die Dateien dort noch vorhanden.
  • Vollständige App-Sicherung: 1× pro Quartal JSON exportieren + Cloud-Backup-Status prüfen.
Räume & Ideen — Inspirations-Sammler

Pro Raum (oder Bereich) sammelst du Ideen, Inspirations-Bilder und Kostenschätzungen. Hilft beim Entscheidungsfindungs-Prozess: welche Wandfarbe, welche Fliesen, welche Lampe?

Räume anlegen: Über „+ Raum / Bereich" mit einem freien Namen — z. B. „Wohnzimmer", „Saunabereich", „Fassade", „Garten-Süd". Räume bekommen ein vordefiniertes Icon (basierend auf typischen Raumnamen) als Cover.

Sortierung automatisch nach Themen: Eingang/Diele → Wohnen/Essen/Küche → Schlafen/Bad/Kinder → Arbeit/Hobby → Technik/HWR/Keller → Fassade, Garten, Außenbereich ans Ende. So liegen drinnen-Räume oben, Außenbereiche unten — Innen-Themen findest du schneller. Innerhalb einer Gruppe alphabetisch nach Name. Funktioniert über Icon-Erkennung und Heuristik auf den Raumnamen.

Pro Idee:

  • Titel + Notiz (was, woher, warum)
  • Tags (Komma-getrennt: „modern, hell, eiche")
  • Geschätzte Kosten (€) — werden pro Raum aufsummiert
  • Bild: ein Inspirations-Bild pro Idee (Pinterest-Screenshot, Hersteller-Foto, eigenes Foto)

Funktionen:

  • Klick auf Raum-Card → Detailansicht mit allen Ideen
  • Klick auf Idee-Card → Bearbeiten-Modal
  • Klick aufs Bild → Lightbox-Vorschau (zoomen)
  • Cover-Idee: Tippe den Stern oben rechts auf einer Idee mit Bild — das Bild ersetzt dann das Raum-Icon in der Übersicht. Erneutes Tippen entfernt die Cover-Markierung. Gleicher Stern-Mechanismus wie beim Anpinnen im Notizbuch.
  • Tag-Filter oben rechts in der Räume-Übersicht: zeigt alle Ideen quer durch alle Räume, die diesen Tag tragen (z. B. „eiche", „modern").
  • Raum-Übersicht zeigt: Icon (oder Cover-Bild), Name, Anzahl Ideen, Summe geschätzter Kosten

Workflow Beispiel „Wandfarbe Wohnzimmer":

  1. Beim Recherchieren 5 Farben gefunden → 5 Ideen mit Foto im Raum „Wohnzimmer" anlegen
  2. Tags pro Idee: „Wandfarbe, warm, beige" o.ä.
  3. Mit Frau diskutieren → 2 Favoriten markieren (z.B. im Titel mit ⭐)
  4. Preis-Notiz: „Alpina Nature White 5L = 38 €, 3 Eimer reichen"
  5. Beim Maler-Beauftragen die Idee zeigen

Worauf achten:

  • Tags konsequent vergeben — der Tag-Filter oben in der Übersicht zeigt damit später alle „eiche"- oder „modern"-Ideen quer durch alle Räume gesammelt an.
  • Foto-Quelle in der Notiz vermerken (Hersteller, URL, Werk) — bei Bestellung später nützlich.
  • Die Summe der geschätzten Kosten pro Raum gibt einen Überblick — vergleichbar mit dem Soll-Budget aus der Kosten-Sektion.
Grundriss — eingebauter Editor

Vollwertiger 2D-Grundriss-Editor: Wände, Türen, Fenster, Raumflächen, Möbel, Treppen, Pflanzen, Freihand-Skizzen. Maßstabgetreu pro Etage, mehrere Etagen pro Projekt, PDF-Export in A3 oder A4 quer. Architekten-kompatibel mit DXF-Export.

Workflow zum Einstieg:

  1. Etage anlegen: Wizard öffnet sich automatisch — Name, Wandstärke, Außenbreite, Außentiefe und Dachform eingeben. Neigung und Kniestock erscheinen nur bei geneigten Dächern. Defaults werden aus der letzten Etage übernommen.
  2. Wände setzen: Wand-Werkzeug (W) → Klick setzt den Startpunkt, jeder weitere Klick ein Segment. Ein Klick auf den Startpunkt (ab zwei Wänden, der Punkt ist markiert) schließt den Raum und beendet die Kette. Sonst beenden Enter, Doppelklick, Esc, „Fertig" oder ein Werkzeugwechsel die Kette — gesetzte Wände bleiben. Die Rücktaste nimmt die letzte Wand zurück, auch direkt nach dem Kettenende (einen Raum löscht sie im Wand-Werkzeug nicht); „Verwerfen" nimmt die ganze Kette zurück. Die Statuszeile unten nennt jeweils die nächsten Schritte. Im Inspector rechts wählst du vorher Zeichenmodus (Wandzug oder Raum-Rechteck) und ob die neue Wand Außen- oder Innenwand ist. Länge und Winkel lassen sich für jede Wand der Kette eintippen — die Länge in cm (365) oder mit Einheit (3,65 m); eine Kommazahl unter 20 ohne Einheit gilt als Meter (3,65 = 3,65 m, aber 36,5 = 36,5 cm). Der Winkel zählt wie im Bauplan: 0° = rechts, 90° = oben — bei einer über den Nordpfeil gedrehten Etage entlang der Planachsen, nicht am Bildschirm. Esc im Eingabefeld verwirft die Eingabe. Tab springt von der Länge zum Winkel und weiter auf „Segment setzen“ — Enter setzt dann das getippte Segment. Welche Linie du zeichnest, legst du im Wand-Inspector unter „Bezugslinie“ fest (wie „Location Line“ in Revit): Außenkante (z. B. die Außenmaße aus dem Bauantrag; Standard für Außenwände — ein eingetipptes Haus mit 10 × 8 m ist außen 10 × 8 m groß), Mitte (Achse; Standard für Innenwände, sie docken an der Innenkante der Außenwand an) oder Innenkante (lichte Maße). Länge und Längenfeld gelten für diese Linie, gespeichert wird weiter die Wandachse. Bei der Außenkante nennt die Vorschau zusätzlich das lichte Maß der Innenseite („licht …“; an noch offenen Enden für eine rechtwinklige Raumecke gerechnet, an jeder Ecke mit der Stärke der dort gesetzten Wand; es gilt für die Seite, auf der das Wandband der Vorschau liegt — beim Segment, das den Raum schließt, schon für die Seite, auf die BauPilot die Wände beim Schließen legt). Bei Außen- bzw. Innenkante liegt die Wand rechts bzw. links der Zeichenrichtung — im Uhrzeigersinn gezeichnet also innen bzw. außen; gegen den Uhrzeigersinn gezeichnet legt BauPilot die Wände beim Schließen des Raums auf die richtige Seite, bei einem Anbau, der an der Hauswand beginnt und endet, beim Beenden der Kette; „Seite wechseln“ tauscht sie von Hand. Die Wahl wird je Zeichenmodus und Wandart gespeichert. Der eingetippte Wert bleibt stehen, bis du ihn löst. Die Vorschau zeigt die Wand in ihrer Stärke und den Winkel, sobald sie schräg verläuft. Trennlinie (X): zwei Klicks, danach ist sie fertig.
  3. Mit Finger oder Stift (iPad quer): Der Punkt entsteht erst beim Loslassen — vorher kannst du ihn verschieben. Ein zweiter Tipp auf den letzten Punkt beendet die Kette. Solange eine Kette offen ist, stehen oben im Plan die Knöpfe „Fertig", „Zurück" und „Verwerfen". Zwei Finger zoomen und verschieben, ohne einen Punkt zu setzen. Auf dem Handy bleibt der Grundriss eine reine Ansicht.
  4. Räume entstehen automatisch: Sobald sich Wände zu einem geschlossenen Ring verbinden, legt BauPilot die Raumfläche selbst an (Umriss auf der Wandmitte) und zeigt als Quadratmeter die lichte Fläche bis zur Wand-Innenkante (siehe „Fläche und Maße eines Raums"). Endet die Kette, ist der neue Raum gleich ausgewählt — den Namen trägst du rechts im Inspector ein (Enter springt ins Namensfeld). Doppelklick in den Raum öffnet die Benennung (auch im Wand-Werkzeug, solange keine Kette läuft) — dort lässt er sich auch mit einem Raum aus dem Tab „Räume" verknüpfen (übernimmt Name und Icon). Offene Bereiche wie Küche/Wohnzimmer trennst du mit der virtuellen Trennlinie (X): sie schließt den Raum rechnerisch, ist aber keine gebaute Wand. Bleibt ein Außenwand-Umriss offen, markiert BauPilot die offenen Enden im Plan rot mit dem Lückenmaß (z. B. „Lücke 32 cm“) und weist beim Kettenende darauf hin — erst ein geschlossener Wandzug ergibt einen Raum. Als verbunden gelten Wandenden bis 3 cm Abstand. Auf Etagen mit grobem Maßstab (mehr als 2 cm je Bildpunkt) durften Ecken und Wandanschlüsse früher etwas weiter offen sein (bis 1,5 Bildpunkte, bei 5 cm je Bildpunkt also 7,5 cm): Solche Anschlüsse gelten weiter, wo sie bestehende Räume voneinander oder vom Außenbereich trennen — diese Räume bleiben erhalten, auch wenn eine Trennwand knapp vor der Wand endet, an die sie stößt, und auch wenn du sie verschiebst. Neue Wände und neue Räume brauchen die 3 cm: Eine neue Wand, die so knapp vor einer Wand endet, teilt keinen Raum. „Plan-Diagnose anzeigen“ zeigt solche Lücken, „Lücken schließen“ schließt sie an Ecken. Eine zu kurze Trennwand ziehst du an ihrem Ende an die Wand. Ist auf der Etage schon ein Raum von Wänden umschlossen, werden Außenwand-Enden nur noch bis 1 m Lücke markiert (eine frei stehende Gartenmauer bleibt unmarkiert). Endet eine Innenwand knapp – bis 30 cm – vor einer anderen Wand, ist das Ende ebenfalls rot markiert: Sie hat dort wahrscheinlich nicht angedockt. Gewollte Durchgänge mit mehr Abstand bleiben unmarkiert, ebenso kurze Wandzungen, die an einer Wand hängen (Mauerzunge aus der Fassade, Vorlage) — als Lücke zählt nie der Abstand zu der Wand, an der die Zunge selbst hängt. Im Garten- und Elektro-Plan erscheinen keine Markierungen; „Plan-Diagnose anzeigen“ zeigt alle offenen Enden. Wird eine Wand verschoben, behält jeder Name den Raum, der am stärksten aus seiner bisherigen Fläche besteht — auch wenn die Trennwand über die Raummitte wandert und der Raum dabei schmal wird.
  5. Türen + Fenster: Tool wählen → auf die Wand klicken → Position auf der Wand wird gespeichert. Nahe der Wandmitte (höchstens 10 cm daneben, hineingezoomt weniger) rastet die Öffnung genau mittig ein (Etikett „Mitte"), sonst auf ganze Zentimeter — beim Setzen wie beim Verschieben. Im Inspector stehen Breite, Höhe und bei Fenstern die Brüstung (Rohbaumaße). Neue Öffnungen übernehmen Standardhöhe und -brüstung aus dem Tür- bzw. Fenster-Werkzeug — diese Vorgaben gelten für das ganze Projekt; ältere Öffnungen ohne eigene Angabe haben wie bisher 2,05 m bzw. 1,30 m mit 0,90 m Brüstung. Die Oberkante darf nicht über der Raumhöhe liegen — auch nicht bei den Vorgaben im Werkzeug (im Dachgeschoss gilt stattdessen die Dachprüfung); eine raumhohe Tür (Oberkante gleich Raumhöhe) zeigt das 3D ohne Sturz. „Bodentief“ setzt die Brüstung auf 0 und behält die Oberkante, „Oberlicht“ setzt die Höhe auf die Oberlicht-Höhe aus dem Fenster-Werkzeug (anfangs 50 cm) und behält ebenfalls die Oberkante, „Standard“ holt die Vorgaben zurück; bei Türen setzen „200,5 cm“ und „213 cm“ die Rohbaumaße nach DIN 18101 (Türblatt 1,985 m bzw. 2,11 m). Höhe, Brüstung und Abstand tippst du in cm ein, gern auch mit Einheit („0,9 m“, „90 cm“); eine Kommazahl unter 20 ohne Einheit gilt wie bei Wandlängen als Meter (0,9 = 90 cm), ein Hinweis nennt dann den Wert; „1.000“ oder „1.000 cm“ mit Tausenderpunkt wird abgelehnt (tausend oder eins?). 3D-Ansicht, PDF-Liste und Dachprüfung rechnen mit diesen Werten; liegt die Oberkante nach dem Absenken der Raumhöhe darüber, lässt das 3D die Tür bzw. das Fenster weg und nennt sie in der Statuszeile. Lage eintippen: „Abstand links/rechts“ (bei senkrechten Wänden „oben/unten“, so wie im Plan zu sehen) ist das lichte Maß von der Leibung bis zur Innenkante der nächsten Querwand, also bis zur Raumecke (Rohbau, ohne Putz) — auch wenn die Außenwand am Anschluss der Innenwand durchläuft; bei einer schräg anschließenden Wand bis dorthin, wo ihre Oberfläche auf die Wand trifft, auf beiden Seiten. In älteren Plänen, in denen die Außenwand an einer Trennlinie geteilt ist, misst BauPilot über die unsichtbare Teilungsstelle hinweg bis zur echten Raumecke; ein eingetippter Abstand dahinter setzt die Öffnung auf das weiterlaufende Wandstück. Wahlweise gilt der Abstand bis zur nächsten Querwand oder Öffnung. Die Öffnung bleibt beim Eintippen zwischen diesen Bezugskanten. Dieselben Abstände zeigt der Plan bei ausgewählter Öffnung und live beim Ziehen. Ein Abstand, bei dem die Öffnung in eine Wandecke, einen Anschluss, eine andere Öffnung oder einen fertig markierten Raum ragen würde, wird abgelehnt; der Hinweis nennt die nächste freie Stelle. Anschlag nach DIN 107: DIN links heißt, die Bänder sind links, wenn man auf die Seite blickt, zu der die Tür aufgeht (DIN rechts entsprechend). „Öffnet nach“ zeigt die Räume beider Wandseiten, an Außenwänden „innen“ und „außen“. Taste U dreht eine ausgewählte Tür in den anderen Raum (die DIN-Seite bleibt, die Bänder wechseln ans andere Ende), Umschalt+U wechselt DIN links/rechts. Im Tür-Werkzeug wählst du vorab DIN links oder rechts und ob Türen in Außenwänden nach innen oder außen aufschlagen; solange die Außenwände nicht geschlossen sind, ist innen und außen nur geschätzt — ein Hinweis sagt das, Taste U dreht die Tür bei Bedarf um (eine frei stehende Mauer neben dem geschlossenen Haus hat kein Innen, dort kommt kein Hinweis). Bei Fenstern legt „Innenseite (Fensterbank)“ fest, auf welcher Wandseite der Fensterbank-Strich im Plan liegt; neue Fenster in Außenwänden bekommen ihn innen. Die PDF-Liste nennt je Tür Breite × Höhe und den DIN-Anschlag, je Fenster Breite × Höhe und die Brüstung. Eine Öffnung liegt immer ganz auf ihrer Wand: Sie endet spätestens an der Innenkante der Querwand und überdeckt weder eine anschließende Wand noch eine andere Tür oder ein anderes Fenster — beim Setzen und Ziehen rastet sie an der nächsten freien Stelle ein, die Vorschau zeigt vorher, wo sie landet („kein Platz“, wenn sie dort nicht passt). Eine Breite, die nicht in das Wandstück passt, wird abgelehnt; der Hinweis nennt die größtmögliche. Wird die Wand länger oder kürzer (Länge eintippen, Raummaß, Ecke, Nachbarwand oder die Wand selbst ziehen, Wandstärke ändern), behalten Türen und Fenster ihren Abstand zum stehen gebliebenen Wandende; passt eine nicht mehr — auch wenn beim Ändern der Wandstärke die Innenkante der Querwand oder ein Anschluss in sie hineinwandert oder wenn eine verschobene oder neu gezeichnete Wand mitten auf ihr anschließt —, rückt sie an die nächste freie Stelle zwischen den Innenkanten (ohne Anschlüsse, andere Öffnungen oder fertig markierte Räume zu überdecken; liegt sie selbst in einem fertig markierten Raum, rückt sie darin nur so weit wie nötig), und ein Hinweis nennt sie. Er sagt auch, wenn sie dabei über einen Wandanschluss in den Nachbarraum gerückt ist oder keinen freien Platz mehr findet. Eine Öffnung, deren Mitte in der Wand eines fertig markierten Raums liegt, ist mit ihm gesperrt; ragt nur ihr Rand hinein, lässt sie sich herausziehen. Im Dachgeschoss (oberste Etage mit Schrägdach über mindestens einem Geschoss) prüft BauPilot beim Setzen, Verschieben, Verbreitern und nach einer Dachänderung, ob die Öffnung an beiden Rändern unter die Schräge passt (Fenster in der Traufwand werden im 3D zum Dachfenster und sind ausgenommen). Beim Bungalow und bei Gebäudeteilen wie Garage oder Carport sitzt das Dach auf den vollen Wänden, dort entfällt diese Prüfung. Die Planungs-Hinweise rechts listen Öffnungen, die sich überlappen, über das Wandende ragen, den Anschluss einer anderen Wand überdecken, nicht unter das Dach passen oder mit der Oberkante über die Raumhöhe reichen.
  6. Möbel platzieren: Werkzeug → Picker zeigt 40+ Möbel-Typen → Möbel auswählen → einmal im Plan klicken. Geist-Vorschau folgt der Maus, Maße werden eingeblendet. Drehen/Skalieren danach im Inspector rechts. Gleicher Workflow für Treppen und Garten-Objekte.

Werkzeuge in der Toolbar (11 Stück) — in Klammern das Tastenkürzel: Auswahl (V), Wand (W), virtuelle Trennlinie (X), Tür (D), Fenster (F), Balkon (B), Treppe (T), Möbel (M), Maß (Q), Stift (S), Maßstab kalibrieren (K). Pan über Leertaste oder Ziehen auf leerer Fläche, Zoom mit dem Mausrad (iPad: zwei Finger). „Alles zeigen" oben in der Etagenleiste neben „Vollbild" oder Taste 0 (auch Umschalt+1) holt die ganze Etage samt hochgeladenem Plan ins Bild — praktisch nach einem Import oder wenn der Plan aus dem Bild gescrollt ist. Beim ersten Öffnen passiert das automatisch. „Grundstück einzeichnen" liegt als separater Button mittig in der Sub-Tab-Bar. Esc arbeitet sich stufenweise zurück: erst laufende Eingabe, dann Werkzeug und Auswahl, zuletzt das Vollbild.

Power-User-Shortcuts (seit Mai 2026):

  • Wände, Türen und Fenster verschieben (Auswahl-Werkzeug V): Ein Klick wählt aus, Ziehen verschiebt — ab 4 Pixeln Bewegung, ein kurzes Zittern ändert nichts. Eine Wand wandert dabei nur parallel, also senkrecht zu ihrer Richtung; die Nachbarwände behalten ihren Winkel (an einer schrägen Nachbarwand gleitet die Ecke an ihr entlang). Mit gehaltener Umschalttaste lässt sie sich frei bewegen. Die Strecke steht während des Ziehens als Maß im Plan (Raster 1 cm). Auf den Zentimeter genau geht es im Inspector rechts: „Parallel verschieben um … cm" eintippen und die Richtung anklicken. Wird eine schräge Nachbarwand dabei kürzer als 10 cm, gleitet die Ecke nicht mehr, die Nachbarwand kippt stattdessen. Würde eine angeschlossene Wand kürzer als 10 cm oder sich umdrehen (z. B. Tippfehler 1000 statt 100 cm), verschiebt das Feld nichts und nennt den Grund. An den Enden der markierten und der überfahrenen Wand erscheinen Griffpunkte: Dort gezogen, wandert die Ecke samt angeschlossenen Wänden. Wände eines fertig markierten (gesperrten) Raums bleiben stehen — erst den Raum entsperren oder mit gehaltener Alt-Taste ziehen. Ein auf „Garage“ umgestellter Raum ist im Grundriss ausgeblendet; seine Sperre hebst du im Bereich „Garten“ auf. Türen und Fenster lassen sich nicht in einen gesperrten Raum hineinziehen, auch nicht mit einem Teil ihrer Breite; gesperrte Terrassen, Balkone und Gartenflächen sperren die Öffnungen der Hauswand nicht. ⌘/Strg + Z während des Ziehens bricht das Ziehen ab und macht dann den letzten Schritt rückgängig; Entf bzw. Rücktaste während des Ziehens bricht es ebenso ab und löscht dann das Markierte.
  • Alt / Option halten + Klick = Verschiebe-Modus: egal welches Werkzeug aktiv ist (z. B. Wand-Werkzeug), kannst du mit gehaltener Alt-Taste jedes Element direkt anklicken und verschieben — Wände, Türen, Fenster, Möbel, Räume, Installationen, Maßlinien. Cursor wechselt zum Move-Symbol, ein Hinweis-Banner erscheint oben, der Canvas bekommt einen orangen Rahmen. Nach Loslassen springt das vorige Werkzeug zurück.
  • Fangen (Andocken): Beim Zeichnen und Verschieben rastet der Punkt an Ecken, Wandmitten und Wänden ein, sobald der Mauszeiger etwa 10 Bildschirm-Pixel an der sichtbaren Wand ist — bei jedem Zoom gleich, mit Finger oder Stift doppelt so weit. Genau ein oranger Punkt zeigt, wo die Wand anschließt, und sagt, woran: „Ecke", „Wandende", „Mitte", „auf Wand", „90°", „90° auf Wand", „Flucht" (Verlängerung einer Wand) oder bei Innenwänden „Innenkante Außenwand". Liegen mehrere Fangpunkte in Reichweite, gilt eine feste Rangfolge: Ecke vor rechtem Winkel („90° auf Wand") vor Wandmitte vor „auf Wand" vor „Flucht" vor „90°" vor dem Raster; bei gleichem Rang gewinnt der nähere. So steht eine neue Zimmerwand, die nahe der Mitte anschließt, nicht unbemerkt schief, auch an einer schrägen Wand. Liegt der rechte Winkel nur wenige Pixel neben der Mitte, gewinnt er; genau auf die Mitte kommst du dann durch Hineinzoomen (der Fangbereich wird in Metern kleiner). Liegt der Startpunkt nur 1–2 cm neben der Mitte, bleibt es auch bei größtem Zoom beim rechten Winkel. Dieselben Regeln gelten beim Zeichnen, beim Ziehen eines Wandendes und für Grundstücks- und Flächenecken, Leitungen und das Kalibrieren; beim Verschieben einer ganzen Wand fangen ihre Enden an Ecken und Wänden. Grundstück und Gartenflächen (Terrasse, Balkon …) rasten auf der Wandkante auf deiner Seite statt auf der Wandmitte, also bündig an der Fassade. Bei Leitungen und Flächen ist der zuletzt gesetzte Punkt kein Fangziel: Zwei Klicks nahe derselben Wandmitte ergeben zwei Punkte. Ein zweiter Klick auf dieselbe Stelle setzt keinen weiteren Punkt: Bei der Leitung beendet er sie, bei der Fläche schließt der Doppelklick sie mit dem eben gesetzten Punkt als letzter Ecke. Ein leerer Ring heißt: kein Fang, der Punkt liegt frei im 1-cm-Raster.
  • Fang aus, Winkel, Fluchtlinien und runde Längen: Der Schalter „Fang aus“ im Werkzeugbalken (Magnet-Symbol unter den Werkzeugen, auf schmalen Bildschirmen rechts am Ende des Balkens) schaltet das Einrasten ab — beim Zeichnen und beim Ziehen von Wänden, Wandenden, Räumen, Türen und Fenstern. Dann rastet nichts mehr ein, nur das 1-cm-Raster bleibt; so lässt sich eine Wand bewusst 5 cm neben eine andere setzen. Der Schalter bleibt an, bis du ihn wieder antippst (nur in dieser Sitzung), die Statuszeile sagt es dazu. Mit Tastatur geht es kürzer: ⌘/Strg gedrückt halten. Eine Innenwand, die näher als 5 cm vor einer Außenwand endet, endet auch dann an deren Innenkante. Die Umschalttaste beim Zeichnen hält die Richtung in 15°-Schritten (0°, 15°, 30°, 45° … 90°) — für Erker und schräge Wände, auch beim Ziehen eines Wandendes um das feste Ende. Auf dieser Richtung rastet der Punkt an einer Wand, die sie nahe am Zeiger trifft (bei mehreren an der ersten), und an Fluchtlinien; eine Innenwand endet dabei genau dort, wo die Richtung die Innenkante der Außenwand erreicht. Beim Verschieben einer ganzen Wand heißt Umschalt weiter „frei verschieben“. Fluchtlinien: Liegt der Zeiger beim Zeichnen waagerecht oder senkrecht in einer Flucht mit einem Wandende in der Nähe (bis etwa 800 Bildschirmpunkte vom Zeiger), rastet er dort ein und eine gestrichelte Hilfslinie erscheint („fluchtet mit“). Wo sich zwei Fluchten kreuzen — oder eine Flucht die waagerechte bzw. senkrechte Linie durch den Startpunkt —, rastet der Punkt als „Fluchtpunkt“ ein; er geht den übrigen Fangpunkten vor. So endet eine Wand genau in der Flucht der gegenüberliegenden Hausecke. Liegt der Zeiger schon auf der Senkrechten bzw. Waagerechten durch den Startpunkt („90°“) oder auf einer „Flucht“, zählt nur ein Fluchtpunkt auf genau dieser Linie — die Wand bleibt rechtwinklig. Ein Fluchtpunkt rastet nur ein, wenn er nahe am Zeiger liegt — auf einer schrägen Flucht oder Umschalt-Richtung springt der Punkt also nicht weit vom Zeiger weg. Beim Ziehen einer Hausecke geben auch die festen Enden der mitgezogenen Nachbarwände Fluchtlinien. Ist der Zeiger an einer Wand (in ihrem Fangbereich), gibt es keinen Fluchtpunkt — dort schließt die Wand an. Runde Längen: Steht die Richtung fest („90°“, „Flucht“, Umschalt-Winkel), wird die Länge ab dem Startpunkt gerundet, beim Raum-Rechteck Breite und Tiefe. Die Stufe richtet sich nach dem Zoom: bei normalem Zoom 5 cm, stark herausgezoomt 10 cm (1 m nur bei grobem Planmaßstab oder mit dem Finger ganz weit herausgezoomt), stark hineingezoomt das 1-cm-Raster. Der Punkt liegt dabei höchstens 2 Bildschirmpixel neben dem Zeiger; mit Finger oder Stift gelten die gröberen Stufen schon früher. Das Schildchen „auf 5 cm gerundet“ (bzw. 10 cm, 1 m) am Punkt zeigt es an. Eine frei schräge Wand bleibt im 1-cm-Raster — runde Längen schräg gibt es mit der Umschalttaste. An Ecken, Wänden und Lotpunkten bleibt die Länge zentimetergenau, eintippen geht weiter im Inspector. Plangrundlage bleibt das Aufmaß: Runde Längen erleichtern das Zeichnen, sie ersetzen kein Maß vom Bauplan.
  • Maß-Werkzeug (Q): zwei Klicks (erster Klick Anfang, zweiter Klick Ende — dazwischen folgt eine Vorschau dem Mauszeiger) oder Ziehen mit gedrückter Maustaste zeichnen eine sichtbare Maßlinie, die im Plan bleibt. Esc nach dem ersten Klick bricht ab. Am iPad gehen auch zwei Tipps mit Finger oder Stift — den ersten Punkt nimmt dann der Knopf „Verwerfen“ oben im Plan zurück. Endpunkte snappen an Wand-Innen-/Außenecken UND an Wand-Innenkanten — je nach Klick-Position. Shift halten beim zweiten Klick oder beim Ziehen erzwingt 90°-Achsen-Snap (exakt horizontal/vertikal). Nach Setzen wechselt das Werkzeug automatisch zurück auf Auswahl und das neue Maß ist selektiert — Beschriftung direkt im Inspector vergeben oder löschen. Die Beschriftung steht vor der Länge (z. B. „Küche 3,65 m“), die Zahl bleibt immer aktuell. Ein Ende, das an einer Wand oder Wandecke eingerastet ist, hängt an dieser Wand: Verschiebst du die Wand oder änderst ihre Stärke, wandert die Maßlinie mit. Wird die Nachbarwand gelöscht, die eine solche Ecke bildet, bleibt das Ende stehen und hängt dann an der Wandkante. Frei gesetzte Enden bleiben stehen; „Von Wänden lösen“ im Inspector macht eine Maßlinie wieder frei.
  • Raum-Rechteck: im Wand-Inspector als Zeichenmodus wählbar — Startpunkt klicken, Rechteck aufziehen, loslassen. Erzeugt vier Wände auf einmal; bei Außenwänden wird das gezogene Rechteck standardmäßig als Außenmaß verstanden, die Mittellinien liegen entsprechend nach innen versetzt; bei Innenwänden liegt es auf der Wandmitte. Unter „Bezugslinie“ lässt sich das umstellen — mit „Innenkante“ ist das Rechteck das lichte Innenmaß, die Wände liegen außen. Die Vorschau zeigt das Band, in dem die Wände entstehen. Setzt du das Rechteck an eine vorhandene Außenwand an (Garage, Anbau), wird sie zur gemeinsamen Wand, und eine Fassade in derselben Flucht läuft durch — es entsteht keine Doppelwand.
  • Fläche und Maße eines Raums: Die große Quadratmeter-Zahl ist die lichte Fläche — zwischen den Wandoberflächen gemessen (Rohbau, ohne Putz); freistehende Einbauten wie ein Schacht sind abgezogen. Darunter steht das Innenmaß: bei Rechteckräumen „innen Breite × Tiefe“ (die lichten Kantenlängen, auch bei schräg gedrehten Räumen), bei anderen Formen (L, U, schräge Wand) „max. Breite × Tiefe“ — die größten Abmessungen, keine Kantenlänge (bei schräg gedrehten Räumen entlang ihrer Seiten). Klein darunter steht „Achse …“: die Fläche auf der Wandmitte, bei der anliegende Wände zur Hälfte mitzählen. „Wohnfläche“ heißt nur der Wert nach WoFlV (siehe „Wohnfläche nach WoFlV“); im Plan steht er als „… nach WoFlV“, wenn er über den Putzabzug hinaus abweicht (Raumtyp, Dachschräge, Treppe). Eine Trennlinie hat keine Wandstärke — Fläche und Innenmaß reichen bis zur Linie, auch wo sie in Flucht einer Wand weiterläuft. Beim Ziehen einer Wand bleiben Fläche und Innenmaß bis zum Loslassen auf dem alten Wert. Im Inspector stehen lichte Fläche, Achsmaß, Innenmaß und Wohnfläche (WoFlV) samt Auswahl „Anrechnung nach WoFlV“. Die farbige Raumfläche endet an der Wand-Innenkante, auch an schrägen Wänden.
  • Länge einer markierten Wand ändern: Wert im Inspector eintippen. Darunter legst du fest, welcher Punkt dabei stehen bleibt — Anfang, Mitte oder Ende. Der feste Punkt ist im Plan als Ring markiert. Türen und Fenster auf der Wand und auf den mitgezogenen Nachbarwänden behalten ihren Abstand zum festen Ende.
  • Breite oder Tiefe eines Raums eintippen: Bei einem Raum aus Wänden verschiebt die Eingabe eine Randwand. Unter „Es wandert“ wählst du, welche Seite sich bewegt — auch nach dem Tippen: Das getippte Maß gilt dann für die angeklickte Seite. Ohne Wahl ist es die Innenwand-Seite. Eine Außenwand (Fassade) verschiebt BauPilot nur, wenn du sie dort ausdrücklich wählst, sonst erst nach Rückfrage — das Haus wird dabei breiter oder schmaler, Nachbarräume an derselben Fassade ändern sich mit.

Weitere Bedien-Buttons (oberhalb der Zeichenfläche): Dach-Editor, Nordpfeil (mit Presets + Direkteingabe in Grad), Sonnen-Simulation (zeichnet die Tages-Sonnenbahn aus der Bauadresse — Geocoding via OpenStreetMap), „Maße“ blendet die Außenmaßketten ein und aus (nach DIN 1356 an jeder Hausseite bis zu drei Reihen: Öffnungen der Fenster und Türen, Wandabschnitte mit Vor- und Rücksprüngen, Gesamtmaß; oben und links zusätzlich das Gesamtmaß innen; schräge Außenwände mit eigenem Maß — die Ketten folgen den Wänden automatisch; die Stücke jeder Reihe sind auf ganze Zentimeter gerundet und ergeben zusammen genau das Gesamtmaß. Liegt eine Garage oder ein Anbau nur an einem Teil einer Hauswand an, zählt nur der freie Teil als Fassade — Fenster dort erscheinen in der Kette, eine Tür zwischen Haus und Garage nicht. Gesamtmaß innen und außen beziehen sich auf dieselben Fassadenwände — eine angesetzte Gartenmauer oder ein offener Wandzug daneben zählt nicht mit und setzt auch keinen Punkt in die Kette, die Fassade läuft dort durch; „(offen)“ steht nur, solange der Außenwand-Umriss offen ist, wie bei den roten Markierungen. Passt die Zahl eines schmalen Abschnitts nicht zwischen die Striche, weicht sie unter die Linie aus, bei mehreren schmalen Abschnitten auch in eine zweite Zeile), Skalieren (Innenwände/Räume/Möbel proportional), Etage duplizieren, Fullscreen.

Wichtige Features:

  • Maßstab kalibrieren: nur nötig bei einem hochgeladenen Plan (PDF, Bild, DXF), dessen Maßstab die App nicht kennt: Werkzeug „Maßstab kalibrieren" (K) → eine Strecke bekannter Länge mit zwei Klicks (Anfang, Ende) abgreifen oder mit gedrückter Maustaste ziehen → echte Länge in cm eingeben. Esc nach dem ersten Klick bricht ab. Am iPad gehen auch zwei Tipps mit Finger oder Stift — den ersten Punkt nimmt dann der Knopf „Verwerfen“ oben im Plan zurück. Auf einer leeren Etage legt das den Maßstab der Etage fest. Sind schon Wände oder andere Elemente gezeichnet (z. B. über den Assistenten), wird nur der hochgeladene Plan passend vergrößert oder verkleinert — deine Wände und Maße bleiben unverändert. Ausnahme: Nach „PDF einlesen" oder dem 3D-Import auf eine leere Etage ist der Maßstab nur geschätzt — das erste Kalibrieren stellt dann den mitgelieferten Plan und die importierten Wände gemeinsam richtig, solange kein anderer Plan hochgeladen wurde (die Abfrage sagt das vorher an). Hast du nach einem solchen Import schon selbst etwas gezeichnet, fragt die Abfrage, was die Länge anpassen soll: „Ganze Etage“ (Standard, richtig nach reinem Nachzeichnen) oder „Nur den Plan“ (Wände und Möbel in echten Maßen bleiben; der Plan muss dafür eingeblendet sein). Rückgängig jederzeit mit ⌘/Ctrl + Z.
  • Grundstück einzeichnen — 3 Optionen über den Plot-Import:
    • Schnell-Setup: Form (Rechteck/Quadrat/Trapez) + Maße eingeben → Polygon automatisch
    • Adress-Lookup: OpenStreetMap-Suche, übernimmt vorhandene Polygone
    • Geoportal-Import: KML/GeoJSON-Datei aus dem Geoportal deines Bundeslands (16 Bundesländer mit Direkt-Link)
  • Räume sperren/entsperren in einem Rutsch: Toolbar oben links neben „Plan hochladen". Räume die du explizit als „🔒 final" markiert hast (Inspector-Button), bleiben unberührt. Umschließen die Wände einen gesperrten Raum, einen Flur oder eine Garage nicht mehr, bleibt die Fläche erhalten, ist aber rot gestrichelt als „nicht umschlossen“ markiert und zählt mit 0 m² nicht zur Wohnfläche. Der Hinweis dazu kommt, wenn der Raum Wände verliert — Wandänderungen an anderen Stellen der Etage wiederholen ihn nicht. Sobald die Wände ihn wieder (nahezu deckungsgleich) umschließen — z. B. mit Cmd+Z oder einer Wand an der alten Stelle —, ist die Markierung weg. Neue Wände im früheren Bereich ergeben eigene Räume; die markierte Fläche übernimmt sie nicht und verdrängt keinen anderen Raum. Wird ein so markierter Raum entsperrt, wird er bei der nächsten Wandänderung aufgelöst, falls ihn dann keine Wände umschließen (Cmd+Z holt ihn zurück).
  • Raum aus der Bibliothek ablegen: Im freien Bereich entsteht der Raum mit eigenen Wänden in Standardgröße. Liegt der Mauszeiger beim Loslassen in einem vorhandenen Raum, fragt BauPilot: „Raum benennen“ (Standard — der vorhandene Raum bekommt Name und Verknüpfung, es entstehen keine neuen Wände) oder „Neuen Raum einsetzen“ (eigener Wandkasten; Kreuzungen mit vorhandenen Wänden bekommen Knoten, die Fläche wird vom umgebenden Raum abgezogen). „Abbrechen“ oder Esc ändert nichts. Ein Klick auf den Raum in der Bibliothek (statt Ziehen) legt ihn in der Bildmitte ab — liegt dort ein Raum, kommt dieselbe Rückfrage.
  • Raum löschen und freie Flächen: „Fläche löschen" entfernt den Raum. Wände, die eigens für ihn angelegt wurden (Raum aus der Bibliothek, Flächen-Werkzeug mit „Wände automatisch"), gehen mit — außer ein anderer Raum braucht sie, um geschlossen zu bleiben. Ist der Raum durch Wände in seinem Inneren in weitere Räume geteilt (er bildet also das Haus), bleiben alle seine Wände samt Fenstern stehen. Kreuzt dagegen nur eine fremde Wand den Raum (z. B. ein Bad quer über der Trennwand abgelegt), gehen seine eigenen Wände trotzdem, und die Nachbarräume sind wieder wie vorher. Bei Räumen aus der Bibliothek, die vor dem 06.10.2026 angelegt wurden, ist nicht gespeichert, welche Wände für sie angelegt wurden: Steht der Raum frei, gehen seine Wände mit; berührt er andere Wände, bleiben sie stehen. Gezeichnete Außenwände und Trennwände zu anderen Räumen bleiben immer stehen; dann entfernt „Fläche löschen“ nur Name und Verknüpfung — der Raum entsteht aus den Wänden, bleibt ausgewählt, und ein Hinweis sagt das. Zum Entfernen die Wände löschen. Eine mit „Von Wänden lösen" gelöste Fläche behält Form und Namen, auch wenn sich die Wände ändern; mit „An Wände koppeln" folgt sie wieder den Wänden. Eine freie Fläche, die einem geschlossenen Wandzug deckungsgleich folgt, wächst mit ihm mit. Eine Zone, die nur einen Teil des Wandzugs deckt (z. B. ein Essbereich im Wohnraum), behält ihre Form — auch wenn der Raum darunter gelöscht wird. Kleiner wird eine freie Fläche nicht von selbst (etwa nach einer neuen Trennwand), und einen vorhandenen Raum übernimmt sie nur, wenn sie ihn genau deckt — sonst behält sie ihre Form, und ein Hinweis nennt die Abweichung. Liegt eine weitere freie Fläche im selben Wandzug, behalten beide ihre Form. Räume, die bei der Umstellung auf die automatische Raumerkennung ohne Trennwand in einem gemeinsamen Wandzug lagen, bleiben gelöste Flächen in ihrer bisherigen Form.
  • Wohnfläche nach WoFlV (Tab „Übersicht“): Die Tabelle „Wohnfläche nach WoFlV“ zeigt je Etage und Raum die Grundfläche licht, die Abzüge (Putz je Wandseite, Standard 1,5 cm; Treppen mit mehr als drei Steigungen samt Absätzen — als Treppen-Objekt mit seiner Stufenzahl, Wendeltreppen als Kreis, L-Treppen als L wie im Plan-Symbol (ohne das freie Viertel), oder als Raum, der nur „Treppe“/„Treppenhaus“ heißt — „Flur/Treppe“ oder „Diele mit Treppe“ bleibt Wohnraum, dort wird nur das Treppen-Objekt abgezogen), den Faktor und die angerechnete Fläche, dazu die Summe je Etage und gesamt. Der Faktor kommt aus dem Raumtyp: Wohnräume voll; Keller, Technik/Heizung (auch HTR/HAR), Waschküche/Trockenraum, Abstellraum außerhalb der Wohnung, Garage und Bodenraum 0 %; Balkon, Loggia, Dachgarten und Terrasse 25 % (höchstens 50 %); unbeheizter Wintergarten 50 %. Unter Dachschrägen zählt die Fläche unter 1 m lichter Höhe nicht, zwischen 1 und 2 m zur Hälfte (Kniestock ab Wandachse, wie die 1-m-/2-m-Linien im Plan). Den Raumtyp erkennt BauPilot am Namen — maßgeblich ist das erste Wort: „Balkon Süd“ ist ein Balkon, „Schlafzimmer mit Balkon“, „Wohnzimmer mit Terrassenzugang“ oder „Flur zur Garage“ bleiben Wohnraum; auf einer Etage „Keller“, „KG“ oder „UG“ zählen Räume standardmäßig nicht, auf „Spitzboden“/„Dachboden“ gelten sie als Bodenraum (ein Souterrain zählt als Wohnraum). Im Inspector änderst du ihn unter „Anrechnung nach WoFlV“ (✎ in der Tabelle). Die Regeln änderst du mit „Regeln ändern“ (Übersicht, Inspector oder Einstellungen → „Wohnfläche nach WoFlV“) — sie gelten für das ganze Projekt. Freistehende Einbauten im Raum (Schacht, Kammer, Kasten ohne Kontakt zu anderen Wänden) ab 0,1 m² werden als Loch vom umgebenden Raum abgezogen — der Raum erscheint mit Aussparung, sein Name steht nie im Loch. Wandzungen und andere Wandstücke, die in den Raum ragen, zieht die lichte Fläche ebenfalls ab; wechselt entlang einer Raumkante die Wandstärke, gilt je Abschnitt die Wand, die dort steht. Freie Zonen in einem Raum (z. B. „Essbereich“ im Wohnraum, auch in einem von den Wänden gelösten Raum) stehen in den Tabellen, zählen aber nicht doppelt — ihre Fläche steckt schon im Raum. Räume, die „nicht umschlossen“ sind, zählen mit 0 m²; Garage und Nebengebäude (Bereich „Sonstige Gebäudeteile“) zählen nicht zur Wohnfläche. Das Ergebnis ist ein Planwert und ersetzt kein Aufmaß.
  • Treppen mit Cascade: Treppe platzieren → falls Etage darüber existiert, wird automatisch eine verbundene Treppe angelegt (gleiche stairGroup). Beim Löschen fragt die App: „Auch in OG entfernen?". Multi-Floor-Undo: Cmd+Z stellt alle Treppen wieder her.
  • Mehrere Elemente auf einmal (Auswahl-Werkzeug V): Umschalt+Klick nimmt Wände, Türen, Fenster, Möbel, Skizzen, Maßlinien und freie Flächen (Balkon, Zone, Gartenfläche — Räume aus Wänden wandern über ihre Wände mit) zur Auswahl hinzu oder wieder heraus. Umschalt+Ziehen (auch mitten in einem Raum) zieht einen Auswahlrahmen: nach rechts gezogen zählt nur, was ganz darin liegt, nach links gezogen auch alles, was der Rahmen berührt. Cmd/Strg+A wählt alles (im Garten ohne den Balkon, er gehört zum Haus; Umschalt+Klick nimmt ihn einzeln dazu). Umschalt+Klick auf einen Raum ohne Mehrfachauswahl wählt ihn wie ein Klick. Ziehen an einem markierten Element (oder innerhalb des gestrichelten Rahmens) verschiebt die ganze Auswahl — angeschlossene Wände ziehen mit, Räume, deren Wände alle mitwandern, behalten ihren Namen; Installationen (z. B. Deckenauslässe, Rauchmelder) und Leitungspunkte in diesen Räumen wandern mit, auch beim Spiegeln. Die Pfeiltasten verschieben die Auswahl um 1 cm, mit Umschalt um 10 cm — auch ein einzelnes Element; eine einzelne Wand wandert dabei wie beim Ziehen nur quer zu ihrer Richtung (die Ecke gleitet an einer schrägen Nachbarwand entlang), eine Tür bzw. ein Fenster entlang der Wand. Würde eine angeschlossene Wand kürzer als 10 cm oder sich umdrehen, bewegt sich nichts, und ein Hinweis erscheint. Fertig markierte (gesperrte) Räume bleiben geschützt — auch ihre Türen und Fenster. In Eingabefeldern wirken die Pfeiltasten wie gewohnt nur im Feld. Entf löscht alles Markierte, Cmd/Strg+C kopiert, Cmd/Strg+V fügt rechts daneben ein (Breite der Auswahl + 50 cm, jedes weitere Einfügen ein Stück weiter; auf einer anderen Etage an derselben Stelle), Cmd/Strg+D dupliziert. Türen und Fenster auf kopierten Wänden kommen mit, ebenso der Name eines Raums, dessen Wände alle kopiert werden (die Verknüpfung mit dem Räume-Tab bleibt beim Original); die Kopie eines Raums mit eigenen Wänden (z. B. aus der Bibliothek) behält ihre eigenen Wände und wandert beim Ziehen wie das Original. Eine einzeln kopierte Tür bzw. ein Fenster landet auf derselben Wand daneben — so sind vier gleiche Fenster schnell gesetzt. Im Inspector spiegeln „Links/rechts“ und „Oben/unten“ die Auswahl an ihrer Mitte; Türanschlag und Aufschlagrichtung werden mitgespiegelt. Bei gedrehtem Plan (Nordrichtung) gilt die Planachse, die der Bildschirmrichtung am nächsten liegt — die Wände bleiben achsparallel. L-/U-Treppen, Wendeltreppen und Ecksofas werden dabei nur gedreht, nicht seitenverkehrt (ein Hinweis erscheint). Eine nicht markierte Wand, die an der Auswahl anschließt, bleibt stehen, wenn nach dem Spiegeln dort wieder eine markierte Wand steht (z. B. die Gegenwand eines Kastens); sonst zieht sie mit. Jede dieser Aktionen ist ein Rückgängig-Schritt, danach werden Wände und Räume wie beim Zeichnen neu erkannt. Ohne Tastatur (iPad) stehen „Duplizieren“, „Kopieren“ und „Einfügen“ auch bei einem einzelnen markierten Element im Inspector; ist nichts markiert und etwas kopiert, zeigt der Inspector „Kopierte Elemente einfügen“ — auch auf einer anderen Etage. Am iPad ersetzt der Schalter „Mehrfachauswahl per Tippen“ im Inspector die Umschalttaste; er gilt, bis die Auswahl aufgehoben ist. Esc oder ein Klick bzw. Tippen ins Leere hebt die Auswahl auf.
  • Raum verschieben und „Namen tauschen“: Ein Raum mit eigenen Wänden (z. B. aus der Bibliothek) wandert beim Ziehen samt seinen Wänden — auch der erste Raum auf einer leeren Etage oder ein Raum, der frei neben dem Haus steht. Liegt er (etwa nach einem früheren Verschieben) ganz oder teilweise an einem Nachbarraum mit eigenen Wänden an, wandert er ebenso samt seinen Wänden; der Nachbar behält seine Wand. Braucht dagegen ein Nachbarraum (auch ein Flur oder eine Garage) eine Wand des Raums, um geschlossen zu bleiben, oder hängen seine eigenen Wände an anderen Wänden, erscheint ein Hinweis: Verschiebe die Wände dann als Mehrfachauswahl (Umschalt+Ziehen um den Raum); der Name wandert mit. Eine Fläche ganz ohne Wände (z. B. eine Garage im Garten) verschiebt sich frei. Ein Raum, der aus gezeichneten Wänden entsteht und sie mit Nachbarräumen teilt (oder an einer Trennlinie liegt), lässt sich nicht verschieben — die Fläche würde sich von ihren Wänden lösen. Dann erscheint ein Hinweis; verschiebe stattdessen die Wände (einzeln oder als Mehrfachauswahl). Ebenso lässt sich ein Raum nicht allein verschieben, der nur von Außenwänden begrenzt wird (z. B. ein gezeichnetes Gartenhaus oder ein Haus mit nur einem Raum): Um das Gebäude samt Wänden zu verschieben, markiere die Wände mit Umschalt+Ziehen und ziehe sie gemeinsam — der Name wandert mit. Ist nur der Name am falschen Platz (z. B. Bad und Kinderzimmer vertauscht), hilft „Namen tauschen“ im Inspector des Raums: danach den anderen Raum anklicken — Name, Farbe, Verknüpfung mit dem Räume-Tab, Sperre und die Raumfarben im 3D tauschen die Plätze, die Wände bleiben stehen. Esc bricht ab, Cmd+Z nimmt den Tausch zurück.
  • Stift für freie Skizzen direkt in den Plan: 8 Farben + Strichstärke. Ideal für Bemaßungs-Notizen, Pfeile, Markierungen.
  • Hintergrundplan: Architekten-Plan als Bild, PDF oder DXF hochladen („Plan hochladen“) → wird halbtransparent unterlegt zum Nachzeichnen. Rechts im Inspector (Auswahl-Werkzeug, nichts ausgewählt) liegt der Block „Hintergrundplan“: Plan anzeigen blendet ihn je Etage ein und aus (auch Taste H, nicht mitten im Ziehen) — wie eine Ansicht nur auf diesem Gerät und ohne Rückgängig-Schritt; ein laufender Wandzug läuft dabei weiter, Rücktaste und „Verwerfen“ wirken wie gewohnt. Der Regler stellt die Deckkraft ein (10–100 %, Standard 40 %). Verschieben: den Plan mit gedrückter Maustaste ziehen — der gegriffene Punkt rastet an Ecken und Wänden ein, so legst du z. B. die Hausecke des Plans genau auf die gezeichnete Ecke (Umschalt = ohne Einrasten). Drehung: Winkel eintippen (dreht um die Planmitte) oder ↺/↻ 90°. Gerade ausrichten richtet einen schräg eingescannten Plan aus: zwei Punkte auf einem Strich anklicken, der waagerecht oder senkrecht sein soll — der Plan dreht sich um den ersten Punkt. Die Größe stellt „Maßstab kalibrieren“ ein (siehe oben), auch bei gedrehtem Plan. Tür- und Fensteröffnungen verdecken den Plan nicht. Hintergrund entfernen fragt vorher nach. Jede andere Änderung am Plan (Lage, Drehung, Deckkraft, auch Entfernen und ein neu hochgeladener Plan) lässt sich mit ⌘/Ctrl + Z zurücknehmen. Der Link zum Plan wird nach 50 Minuten bzw. nach einem Ladefehler automatisch erneuert — auch bei stundenlangem Nachzeichnen bleibt der Plan sichtbar.
  • Etage darunter: Der Schalter „Etage darunter“ oben in der Etagenleiste (ab dem zweiten Geschoss im Bereich „Gebäude“) blendet die Wände und Treppen der Etage darunter grau ein. Sie sind nicht anklickbar, aber beim Zeichnen fangen ihre Ecken („EG: Ecke“) gleich nach den eigenen Ecken und „90° auf Wand“ und ihre Wandkanten bzw. Wandachsen („EG: Wandkante“, „EG: Wandachse“) gleich nach „auf Wand“. Ziehst du eine Wand waagerecht oder senkrecht, gilt die Ecke auf dieser Achse („EG: Ecke · 90°“) — die Wand bleibt gerade, auch wenn Knoten und Kantenecken eines Wandendes eng beieinanderliegen. Liegt der Zeiger dagegen genau auf einer Ecke neben der Achse (etwa 2 Bildschirm-Pixel, höchstens 4 cm) und liegt dort keine Ecke auf der Achse, gilt die Ecke selbst — so lässt sich auch eine leicht schräge Wand der Etage darunter genau nachzeichnen. So liegen Außenwände, tragende Wände, Treppenloch und Schächte genau übereinander. Hat die Etage darunter einen anderen Maßstab (z. B. aus einem Import), wird sie in Metern umgerechnet; gemeinsamer Bezugspunkt ist der Ursprung des Plans. Die 3D-Ansicht übernimmt diese Lage, sobald mindestens zwei Wandecken genau auf Ecken der Etage darunter liegen; sonst setzt sie eine Etage mit anderem Maßstab mittig auf das unterste Geschoss. Ist die eigene Etage noch leer, holt „Alles zeigen“ (Taste 0) die Etage darunter ins Bild. Der Schalter gilt auf diesem Gerät für alle Etagen; in der Nur-Ansicht am Handy bleibt die Unterlage aus. Wird die Etagenleiste knapp, zeigt der Knopf nur sein Symbol.
  • Undo/Redo: ⌘/Ctrl + Z bzw. ⌘/Ctrl + ⇧ + Z (oder Ctrl+Y). Letzte 50 Aktionen pro Etage. Wird eine Etage auf einem anderen Gerät geändert, beginnt ihr Verlauf danach neu — so nimmt Rückgängig nie die Arbeit der anderen Person zurück.
  • PDF-Export: A3 oder A4 wählbar (immer Querformat). Maßstab automatisch berechnet, Außenmaßketten wie im Plan (Öffnungen, Wandabschnitte, Gesamtmaß), Möbel-Legende rechts, Bauherr/Datum/Projekt im Stempel.
  • DXF-Export: für Architekten-Software (AutoCAD, ArchiCAD, Vectorworks).

Worauf achten:

  • Hochgeladenen Plan zuerst kalibrieren — wer einen Plan (PDF, Bild, DXF) als Vorlage nutzt, kalibriert ihn als Erstes, sonst passen Wände und Möbel nicht zur Vorlage. Bei Etagen aus dem Assistenten oder frei gezeichneten Etagen stimmt der Maßstab bereits; Kalibrieren passt dort nur den Plan an (siehe „Maßstab kalibrieren" oben).
  • Raum für Raum zeichnen: Fährst du dabei eine schon vorhandene Wand nach (z. B. die gemeinsame Trennwand zum Nachbarraum), legt BauPilot sie nicht doppelt an — die vorhandene Wand bleibt mit ihren Türen und Fenstern erhalten, und die Kette läuft vom Klickpunkt weiter.
  • Wände bleiben verbunden: Eine durchgehende Wand bleibt eine Wand, auch wenn Zimmerwände an sie anschließen oder sie kreuzen — Klick, Stärke, Länge und Verschieben wirken auf die ganze Wand, die anschließenden Zimmerwände wandern mit. Das gilt auch beim Ziehen einer Hausecke und bei „Auf nächste Achse ausrichten“. Löschen: Schließen an der Wand andere Wände an, löscht Entf nur den angeklickten Abschnitt zwischen zwei Anschlüssen (im Plan gestrichelt) — z. B. um die Küche zum Wohnzimmer zu öffnen. Das gilt auch für eine Außenwand, an deren Innenkante Zimmerwände enden. „Ganze Wand löschen“ im Inspector entfernt die ganze Wand. Wird eine Außenwand dünner oder dicker oder wechselt sie zwischen Außen- und Innenwand, enden die Zimmerwände weiter an ihrer Innenkante — bei einer Außenwand mitten im Haus (z. B. zur Garage) auf der Seite, von der sie kommen. Eine Trennlinie teilt keine Wand. Ältere Pläne, in denen eine Wand noch aus Stücken besteht, werden beim ersten Anfassen der Wand wieder zu einer.
  • Etagen werden automatisch gespeichert (kein „Speichern"-Knopf nötig). Klappt das wegen eines Funklochs nicht, steht unten „nicht gespeichert“: BauPilot versucht es automatisch weiter (erst nach Sekunden, dann jede Minute) und sofort, sobald die Verbindung zurück ist. Ein Klick auf den Hinweis versucht es gleich. Den Tab bis dahin nicht schließen. Das gilt auch für „Etage bearbeiten“, Hintergrundpläne und Importe. Wurde die Etage inzwischen auf einem anderen Gerät gelöscht, während hier noch nicht Gespeichertes liegt, fragt BauPilot, ob du sie mit deinem Stand neu anlegen oder verwerfen willst. „Später entscheiden“ lässt alles stehen — erst ein Klick auf den Hinweis „anderswo gelöscht“ fragt erneut.
  • Die Mobile-Variante zeigt den Grundriss nur als read-only-Vorschau + PDF/DXF-Export. Bearbeitung am Mac/PC, weil die Toolbar zu schmal für Touch ist. Tastenkürzel (z. B. von einer Tastatur am iPad) ändern in dieser Ansicht nichts; ein angefangener Wandzug läuft weiter, sobald das Fenster wieder breit genug ist.
  • Bei Mehrgeräte-Edit: die zweite Person sieht Änderungen per Realtime live. Während du ziehst oder eine Wandkette zeichnest, wartet eine fremde Änderung, bis du fertig bist. Hast du an derselben Etage noch nicht Gespeichertes, fragt BauPilot beim Speichern, welcher Stand gilt („Überschreiben“ oder „Aktuellen Stand laden“). „Später entscheiden“ (auch Esc oder ein Klick daneben) verwirft nichts: Dein Stand bleibt vorerst nur auf diesem Gerät, unten steht „gleichzeitig bearbeitet“ — ein Klick darauf fragt erneut. Absprache bleibt hilfreich.
Grundriss 3D — einfache 3D-Vorschau deiner Etagen

Wichtiger Hinweis: Die 3D-Ansicht ist als einfache Visualisierung deiner im 2D-Editor gezeichneten Grundrisse gedacht — nicht mehr und nicht weniger. Sie erhebt keinen Anspruch, einen Architekten oder eine fachliche Planung zu ersetzen. Statik, Bauphysik, Brandschutz, Energieeffizienz und alle weiteren planungsrelevanten Themen gehören in die Hände von Fachplanern. Die 3D-Vorschau hilft dir, dein Bauchgefühl für Proportionen, Raumaufteilung und Materialwirkung zu schärfen — sonst nichts.

Die 3D-Vorschau liest deine Etagen-Daten aus dem 2D-Grundriss und stellt sie als 3D-Modell dar — Außenwände, Innenwände, Türen und Fenster (vereinfacht als Öffnungen), Möbel als typisierte Boxen, Dach in der gewählten Form (Sattel/Walm/Pult/Flach), Garten-Bereiche und Pflanzen.

Kamera-Modi (Toolbar oben):

  • Orbit: Standard. Mit der Maus/Finger ums Haus drehen, scrollen zum Zoomen.
  • Draufsicht: Senkrecht von oben — wie eine Karte.
  • Walk-Through (nur Desktop): durchs Haus laufen mit WASD/Pfeiltasten + Maus zum Umsehen, Shift = schneller, ESC zum Beenden.

Anzeige-Toggles:

  • Dach ein-/ausblenden, um in die Räume zu schauen.
  • Sonne: Sonnenstand zum aktuellen Datum/Uhrzeit aus der Bauadresse — zeigt, wo Schatten fällt.
  • Labels: Raum-Namen über den Räumen einblenden.
  • Maße: Wand-Längen entlang der Außenwände einblenden.
  • Foto: aktuelle Ansicht als PNG speichern.

Kamera-Presets: Süd / Nord / Ost / West / Vogelperspektive — schnelle, immer gleiche Ansicht für Vergleichs-Screenshots.

Materialien (Sidebar rechts/unten): pro Gewerk lassen sich Farben/Texturen wählen — Boden (Holz, Fischgrät, Fliesen, Marmor, Terrazzo, Beton, Naturstein), Außenwand und Innenwand (Putz, Salbei, Olive, Petrol, Terra, Ocker …), Dach (Ziegelrot, Schiefer, Anthrazit, Kupfer …), Tür- und Fensterrahmen.

Raum-Fokus: Klick auf einen Raum zentriert die Kamera auf diesen Raum und blendet das Dach automatisch aus. Im aufklappenden Panel kannst du für genau diesen Raum eine eigene Wand- und Bodenfarbe wählen — der Rest des Hauses behält die globale Farbwahl.

Zaun: wird im Garten-Editor am Grundstück gesetzt (Plot anklicken → „Zaun um das Grundstück" mit Material-Auswahl). Hier in der 3D-Ansicht erscheint er automatisch entlang der Grundstücksgrenze.

Worauf achten:

  • 2D ist Quelle der Wahrheit: Geometrie wird im 2D-Grundriss editiert, das 3D-Modell folgt automatisch beim Wechsel zurück.
  • Türen und Fenster werden als vereinfachte Öffnungen dargestellt — keine detaillierten Beschläge oder Rahmenprofile.
  • Möbel sind typisierte Boxen mit korrekten Maßen, kein 3D-Modelling fertiger Möbelstücke.
  • Dachformen werden aus den Etagen-Eigenschaften (Form, Neigung, Kniestock) abgeleitet — komplexe Dachlandschaften (Gauben, Dachausbauten, Erker-Dächer) bildet die Vorschau bewusst nicht detailgetreu nach.
Garten — Außenanlage mit Pflanzen

Eigener Außen-Editor mit Pflanz-Bibliothek (Bäume, Hecken, Sträucher, Stauden) und Garten-Items. Die Außenwände des Erdgeschosses werden als Hintergrund eingeblendet, sodass du genau siehst wo das Haus steht. Endwuchsgröße jeder Pflanze als gestrichelter Schatten — du erkennst sofort ob in 10 Jahren noch Platz ist.

Werkzeuge: Auswahl, Bereich zeichnen (Polygon), Pflanze, Garten-Objekt, Stift.

Pflanz-Bibliothek (25 Arten, vorbelegt):

  • Obstbäume: Apfel, Birne, Süßkirsche, Sauerkirsche, Pflaume, Walnuss
  • Hecken: Liguster, Hainbuche, Thuja, Kirschlorbeer
  • Sträucher / Rosen: Hortensie, Rhododendron, Forsythie, Flieder, Strauchrose, Kletterrose
  • Stauden + Gräser: Lavendel, Funkie, Pampasgras
  • Beerenobst: Heidelbeere, Himbeere, Brombeere, Johannisbeere
  • Beet: Gemüse-Hochbeet
  • Pro Pflanze: Endwuchs-Höhe + -Breite, Pflege-Tipps, Standort (sonnig/halbschattig/schattig), Winterhärte. Pflanzjahr lässt sich pro Pflanze setzen.

Bereiche zeichnen (Polygon-Werkzeug, Form wahlweise Rechteck oder freies Polygon):

  • Garten (Wiese)
  • Terrasse, Sitzbereich
  • Pool, Sandkasten
  • Grillplatz
  • Hecke
  • Zufahrt / Weg

Garage und Carport werden im Grundriss-Editor (Raum-Typ) gezeichnet, nicht hier im Garten.

Garten-Items (15 Symbole, alle maßstabgetreu):

  • Außen-Steckdose 230V (für Mähroboter, Beleuchtung), Wasserhahn (Gartenbewässerung)
  • Mähroboter-Garage, Gartenhaus + Geräteschuppen
  • Pool-Technik-Häuschen, Brunnen, Komposter
  • Außen-Grill, Außenküche
  • Gartenbank, Gartentisch, Pergola
  • Trampolin, Schaukel

Sonnen-Simulation: Zeichnet die Tages-Sonnenbahn aus der Bauadresse — gleiche Funktion wie im Grundriss (Geocoding via OpenStreetMap). Hilft beim Ausrichten von Terrasse, Hochbeet, schattenliebenden Pflanzen.

Worauf achten:

  • Erst Grundriss anlegen (mindestens EG) — sonst hat der Garten keinen Bezugspunkt zum Haus.
  • Endwuchs-Schatten beachten: ein Apfelbaum mit 6 m Krone gehört nicht 2 m vor die Hauswand. Die gestrichelten Kreise zeigen dir das in 10 Jahren.
  • Grenzabstände: Hochwachsende Bäume brauchen je nach Bundesland 2–4 m Grenzabstand. Das Nachbarrecht steht im jeweiligen Landesrecht.
  • Außen-Steckdosen früh planen — nachträgliches Verlegen ist teuer und macht Pflasterung kaputt.
  • PDF-Export: A3 oder A4 quer, gleicher Picker wie beim Grundriss. Zeigt Pflanz-Liste mit Endwuchs-Daten als Legende.
  • Pflege-Tipps der Pflanzen sind im Picker hinterlegt — zur Beratung mit Gärtner oder beim Baumarkt-Einkauf.
Notizbuch — Schmierzettel + Ideen-Sammler

Freie Notizen, Skizzen, Sprachaufnahmen, Foto-Anhänge. Nicht strukturiert — bewusst flexibel für alles was nirgends sonst hinpasst.

Pro Notiz: Titel (optional), Text (mehrzeilig, Zeilenumbrüche werden angezeigt), Tags (Komma-getrennt für Themen-Filter), Anhänge (Fotos, Skizzen, Sprachaufnahmen).

Anpinnen per Stern: Tippe den Stern oben rechts auf einer Notiz-Karte, um sie als wichtig zu markieren. Angepinnte Notizen rutschen automatisch nach oben in die Liste (und bekommen zusätzlich einen Akzent-Streifen am linken Rand). Erneutes Tippen entfernt den Pin. Gleicher Stern-Mechanismus wie bei „Cover-Idee" in Räume & Ideen.

Beispiele was reinkommt:

  • Gespräche mit Bauleiter (Datum + Stichpunkte was besprochen)
  • Telefon-Notizen (Mehr-Kosten-Ankündigung, Liefer-Verzögerung)
  • Material-Recherchen (welche Fliese aus welchem Werk)
  • Skizzen / Ideen die noch nicht ausgereift genug für Räume & Ideen sind
  • Sprachmemo direkt von der Baustelle, wenn Tippen zu langsam ist
  • Erinnerungen die keine Aufgabe sind („Sonntag-Nachmittag waren die Sägearbeiten am lautesten")

Anhänge-Optionen direkt im Modal:

  • Foto: direkt mit Kamera aufnehmen
  • Galerie: vorhandene Bilder vom Gerät auswählen
  • Skizze: integrierter Zeichen-Editor für Hand-Skizzen, Pfeile, Anmerkungen
  • Sprachaufnahme: Aufnahme starten/stoppen — wird als Audio-Datei zur Notiz gespeichert

Suche & Filter: Volltext-Suche über Titel + Text + Tags, Tag-Filter-Dropdown oben rechts. Angepinnte Notizen erscheinen automatisch oben, danach neueste zuerst.

Worauf achten: Für strukturierte Inhalte (Mängel, Termine, Aufgaben, Kontakte) lieber den passenden Bereich nutzen — das Notizbuch ist der „Schmierzettel". Beispiel: ein Streit mit dem Handwerker gehört NICHT ins Notizbuch sondern als Mangel + Notiz + Foto, plus E-Mail-Kommunikation als Dokument.

Bauphasen — Zeitplan + Fortschritt

13 vorgefertigte Phasen vom Grundstückskauf bis zur Schlüsselübergabe — chronologisch, mit Datum, Status und Notiz. Die wichtigste Strukturierung deines Bauablaufs.

Standard-Phasen (alle anpassbar / löschbar):

  1. Vorbereitung & Finanzierung
  2. Grundstückssuche & -kauf
  3. Planungsphase (HOAI 1–4)
  4. Baugenehmigung
  5. Vergabe & Ausschreibung
  6. Erdarbeiten & Fundament
  7. Rohbau
  8. Dach & Außenhülle
  9. Innenausbau Technik
  10. Innenausbau Trocken
  11. Oberflächen & Finish
  12. Außenanlagen
  13. Bauabnahme & Einzug

Zwei Ansichten (Toggle „Liste / GANTT" links unter dem Section-Titel, gemerkt im Browser):

  • Liste: chronologische Karten mit Status-Farbe
  • Gantt-Diagramm: visueller Zeitplan mit roter „Heute"-Linie. Navigation per ‹‹ −6 Monate, ‹ −1 Monat, Heute, › +1 Monat, ›› +6 Monate (kein Zoom — Skala ist fix). „Alle aufklappen"-Button zeigt die zugeordneten Gewerke als Sub-Rows unter jeder Phase.

Worauf achten:

  • Status sauber pflegen: geplant → läuft → abgeschlossen. Der Phasen-Fortschritt auf dem Dashboard rechnet sich daraus.
  • Verbindung zu Gewerken: Die Zuordnung passiert automatisch über Stichwörter im Gewerk-Namen (z.B. „Rohbau" → Phase „Rohbau") und wirkt nur auf die Gantt-Anzeige — eine manuelle Bauphasen-Setzung am Gewerk gibt es derzeit nicht.
  • Verbindung zu Terminen + Bautagebuch: Einträge dort können einer Phase zugeordnet werden.
  • Verzögerungs-Warnung im Dashboard: wenn das Enddatum einer Phase überschritten ist und Status nicht „abgeschlossen", erscheint ein Hinweis.
Termine — Bau-Kalender mit Liste / Woche / Monat

Kalender für alle Bau-relevanten Termine: Notartermine, Baubegehungen, Lieferungen, Abnahmen, Bankgespräche, Behördentermine, Handwerkertermine, Bemusterungen, Richtfest.

Drei Ansichten als kompaktes Segment-Toggle (Liste / Woche / Monat) — direkt rechts daneben das Sortier-Dropdown (Anstehend / Datum ↑↓ / Titel A–Z / Typ). Aktive Auswahl wird im Browser gemerkt.

  • Liste: gruppiert nach „Anstehend" / „Vergangen", als Bautagebuch-Kacheln mit großem Datum-Block.
  • Woche: 7 Spalten Montag–Sonntag, Wochenende grau hinterlegt, „heute" hervorgehoben. KW-Nummer + Datums-Range im Header. ‹ › blättert wochenweise, „Heute" springt zurück.
  • Monat: klassisches 6×7-Raster mit Tagesnummern. Pro Zelle bis zu 3 Termine + „+N weitere"-Hinweis bei mehr. Klick auf eine leere Zelle öffnet das Neuer-Termin-Modal — das geklickte Datum wird automatisch übernommen (nicht „heute").

Pro Termin: Titel, Datum + Uhrzeit, Typ (Datalist mit Notartermin/Baubegehung/Lieferung/Bankgespräch/…), Ort, Notiz, Erinnerung (15/30 Min / 1/2/3 Std / 1/2 Tage / 1 Woche vorher), Wiederholung (täglich/wöchentlich/monatlich/jährlich, mit Intervall 1–365 und optionalem End-Datum). Optional verknüpfbar mit Phase oder Gewerk.

Wiederkehrende Termine (z. B. „jede Woche Donnerstag Baubesprechung"):

  • Werden im Kalender als virtuelle Instanzen angezeigt — Du legst die Serie einmal an, alle Wiederholungen erscheinen automatisch in Liste, Woche und Monat.
  • Bearbeiten oder Löschen einer wiederkehrenden Instanz ändert/löscht die ganze Serie (es gibt keine Einzel-Ausnahmen).
  • Wiederholungs-Badge „↻ wö." / „↻ alle 2 mtl." zeigt die Serie an.
  • Das ICS-Format enthält eine echte RRULE — der System-Kalender (Apple/Google/Outlook) erkennt die Serie und legt sie als einen einzigen wiederkehrenden Eintrag an.

Export & Synchronisation (zwei Buttons in der Section-Toolbar):

  • iCal-Button (Schnappschuss-Download): Dialog fragt „Nur kommende Termine" oder „Alle Termine" — liefert eine .ics-Datei zum einmaligen Import in Apple Kalender, Google Kalender oder Outlook. Mit Wiederholungen (RRULE) und Erinnerungen (VALARM). Auf Mobile via System-Share-Sheet, sonst klassischer Download.
  • Sync-Button (Live-Abo): erzeugt eine geheime Abo-URL für dein Projekt. Outlook / Google / Apple abonnieren diese URL einmalig — der Kalender holt automatisch alle 1–3 Stunden die neuesten Termine. Neue oder geänderte Einträge erscheinen ohne erneuten Import. Anleitung pro Plattform im Dialog (Outlook Web/Desktop, Google Kalender, Apple Kalender Mac/iPhone, mit webcal://-Alternative). Pro Projekt 1 aktiver Token, jederzeit über „Widerrufen" oder „Neu generieren" austauschbar.
  • Push-Erinnerung wird zur konkreten Uhrzeit des Termins ausgelöst (Server-Job, prüft minütlich aktive Termine mit Reminder > 0). Wiederkehrende Termine: Push gilt nur für den nächsten Termin der Serie.
  • Termine in der Vergangenheit werden in der Liste abgeblendet.

Worauf achten:

  • „Live" über Sync heißt ~1–3 Stunden, nicht Sekunden — das Aktualisierungs-Intervall gibt das Kalender-Programm vor (Outlook / Google / Apple), nicht BauPilot.
  • Einseitig: Änderungen im abonnierten Kalender landen nicht zurück in BauPilot. Termine müssen weiterhin hier gepflegt werden.
  • Sync-URL geheim halten — wer den Link kennt, kann eure Termine lesen (nur lesen, kein Schreibzugriff). Bei versehentlicher Weitergabe sofort widerrufen oder rotieren.
  • Wiederholungs-Serien kannst du nachträglich ergänzen — Setze einen einmaligen Termin auf „Wöchentlich" und alle Folge-Instanzen erscheinen.
  • Endpunkt der Serie: setzt du kein „Bis"-Datum, läuft die Serie 5 Jahre in die Zukunft (Anzeige-Limit, nicht DB-Limit).
Gewerke — Auftragsmanagement

Alle Handwerksleistungen mit Firma, Auftragssumme, Status, Bauphase, Angeboten, Nachträgen und Leistungsverzeichnis. 28 Standard-Gewerke sind vorbelegt (Erdbau, Rohbau, Dach, Elektro, Sanitär, Heizung, Trockenbau, Estrich, Fliesen, Maler, Boden, Fenster, Türen, Treppen, Küche, Außenanlagen …), beliebig erweiterbar. Sortier-Dropdown (Bauphase/Status/Name/Summe ↑↓).

6-stufiger Status-Workflow (Wechsel im Detail-Modal):

  1. Geplant — noch keine Aktion
  2. Angebote einholen — Anfragen raus
  3. Beauftragt — Vertrag unterschrieben
  4. In Arbeit — Handwerker auf der Baustelle
  5. Fertig — Leistung erbracht, Rechnung folgt
  6. Abgenommen — formell abgenommen, Gewährleistung läuft

Im „Neues Gewerk"-Modal sind nur 4 Status auswählbar (Geplant / Beauftragt / In Arbeit / Fertig) — „Angebote einholen" und „Abgenommen" werden später über das Detail-Modal gesetzt.

Detail-Modal pro Gewerk (Klick auf Karte) hat 4 Tabs:

  • Übersicht: Stammdaten — Name, Firma, Ansprechpartner, Telefon, E-Mail, Summe, Status, Notiz.
  • Katalog (Leistungsverzeichnis): Positions-Liste mit Pos.-Nr., Beschreibung, Menge, Einheit, EP, GP — Excel- und PDF-Export.
  • Angebote: mehrere Angebote vergleichen (Vendor, Brutto/Netto, Datum, gültig bis), eines „auswählen" → markiert als verbindlich.
  • Nachträge: Mehrkosten dokumentieren (Datum, Grund, Status: Offen / Freigegeben / Abgelehnt / Bezahlt).

Worauf achten:

  • Status sauber pflegen — der Gewerke-Status auf dem Dashboard speist sich daraus.
  • „Aus Kontakten übernehmen"-Dropdown beim Anlegen: füllt Firma, Ansprechpartner, Telefon und E-Mail aus dem Adressbuch automatisch.
  • Bauphasen-Zuordnung erfolgt automatisch anhand von Stichworten im Gewerk-Namen (z.B. „Rohbau" → Phase „Rohbau") und wirkt nur auf die Gruppierung in der Listen-/Gantt-Anzeige. Eine manuelle Bauphasen-Setzung am Gewerk gibt es derzeit nicht.
  • Angebot-Status auf „Akzeptiert" setzen: die App fragt nach, ob Firma + Brutto-Summe in den Gewerk-Stamm übernommen und das Gewerk auf „Beauftragt" gesetzt werden sollen. Mit Rückfrage falls bestehende Stammdaten überschrieben würden.
  • Status „Abgenommen" → App bietet automatisch an, eine Garantie anzulegen (60 Monate Default = 5 Jahre BGB-Werkvertrag, vor-ausgefüllt mit Gewerk + Kontakt).
  • Nachträge schriftlich vom Bauleiter freigeben lassen, bevor du sie als „Freigegeben" markierst.
Kontakte — Bau-Adressbuch

Adressbuch für alle Beteiligten: Architekt, Bauleiter, Banker, Notar, Sachbearbeiter beim Bauamt, Handwerker-Vorarbeiter, Versicherer.

Pro Kontakt: Name, Rolle (z.B. „Bauleiter"), Firma, Telefon (Festnetz), Mobil, E-Mail, Adresse, Notiz.

Aktions-Leiste am Karten-Boden (einheitlich mit Bautagebuch, Termine etc.) — Icon-Buttons für die häufigsten Aktionen:

  • Bearbeiten (Stift): öffnet das Detail-Modal.
  • E-Mail (Brief): öffnet das lokale Mail-Programm mit der Kontakt-E-Mail als „An"-Empfänger.
  • Telefon (Hörer): wählt direkt — Mobil bevorzugt, Festnetz als Fallback (am Smartphone).
  • vCard-Export (Download): Kontakt als .vcf herunterladen, im System-Adressbuch importieren — inkl. Mobil und Adresse.
  • Löschen (Mülleimer): ganz rechts, mit Sicherheitsabfrage.

Weitere Funktionen:

  • Tap auf Telefon, Mobil, E-Mail oder Adresse in den Kartenzeilen funktioniert weiterhin (ruft / öffnet Mail-Client / öffnet Apple/Google Maps).
  • Sortierung oben rechts: nach Rolle, Name oder Firma.
  • Im Gewerke-Modal: Kontakte können über das Dropdown „Aus Kontakten übernehmen" direkt einem Gewerk zugewiesen werden — Firma + Telefon + E-Mail werden ins Gewerk übertragen.

Worauf achten:

  • Bei Handwerksbetrieben den Bauleiter oder Vorarbeiter separat anlegen (nicht nur die Firma) — auf der Baustelle willst du den richtigen Menschen erreichen, nicht die Zentrale.
  • Rolle konsequent vergeben → Sortierung nach Rolle gruppiert „alle Bauleiter" zusammen.
  • Notiz für Termine: „Bürozeiten Mo-Do 8-17, Fr bis 14".
Bautagebuch — tägliche Beweisaufnahme

Jeden Bautag dokumentieren: Datum, Titel, Wetter, Phase, Notiz, Fotos. Die wichtigste Beweisaufnahme bei späteren Streitigkeiten und Mängeln — Gerichte erkennen Bautagebücher als Beweismittel an.

Pro Eintrag:

  • Datum — Vorbelegung: heute. Beim Foto-Upload (Galerie) liest die App automatisch das EXIF-Aufnahmedatum aus JPGs und setzt es ein, sofern das Feld noch auf „heute" steht. Manuelle Eingabe schlägt EXIF immer.
  • Titel kurz beschreiben — z.B. „Bodenplatte gegossen"
  • Wetter: Datalist mit ☼ Sonnig / ⛅ Bewölkt / 🌧️ Regen / ❄️ Schnee / 🌬️ Windig / 🌫️ Nebel. „Abrufen"-Button lädt das echte Wetter für das Datum + die Bauadresse aus Open-Meteo (Geocoding via OpenStreetMap).
  • Phase (optional, aus den 13 Bauphasen wählbar)
  • Fotos: mehrere pro Tag, „Foto aufnehmen" (Kamera) oder „Aus Galerie", mit Vorschau und Lightbox
  • Notiz: was wurde gemacht, wer war da, was lief gut/nicht — als Freitext

Sortierung oben rechts: Datum neuste/älteste, Titel A–Z, Bauphase, mit Fotos zuerst. Anzeige als Kachel-Grid (auf Desktop mehrere Karten pro Reihe, auf Mobile eine).

PDF-Export (Button „PDF" in der Section-Toolbar) — wichtige Funktion für Bank-Vorlagen und Bauakte:

  • Chronologisches Komplett-PDF (älteste Einträge zuerst), im App-Design mit BauPilot-Brand-Header und -Footer.
  • Titelseite mit Projekt, Zeitraum (erstes bis letztes Eintrags-Datum), Anzahl Einträge, Anzahl Fotos und Bauadresse.
  • Pro Eintrag eine Seite: großes Serif-Datum, Titel, Wetter, Phase, Notiz und bis zu 2 Fotos pro Reihe (~85×65 mm, weiß umrahmt).
  • Fotos werden vor dem Einbetten auf max. 1200 px Kante runter-skaliert (JPEG q=0.75), damit das PDF nicht aufbläht — für den Mail-Versand an die Bank wichtig.

Worauf achten:

  • Mindestens 3–5 Fotos pro Bautag — auch wenn nichts spektakulär ist. Auf einem späteren Foto siehst du sonst nicht mehr was darunter liegt (z. B. wurde die Dampfsperre korrekt verlegt?).
  • Wetter eintragen, vor allem Frost, Regen, Hitze — relevant für Estrich, Putz, Beton (Verarbeitungstemperaturen).
  • Bei Mängeln später: das Bautagebuch-Foto vom Tag der Verlegung ist Gold wert.
  • Phase setzen → spätere Auswertung pro Bauphase wird einfacher.
  • PDF-Export quartalsweise an die Bank ist ein guter Rhythmus — die Bank sieht Baufortschritt, du hast einen sauberen Snapshot zum jeweiligen Zeitpunkt.
Mängel — Mängel-Management

Strukturierte Erfassung aller Mängel: vom kleinen Kratzer am Türrahmen bis zum nicht-dichten Dach. Status-Workflow in 5 Stufen, Foto-Dokumentation, Frist-Tracking, Verknüpfung zum Gewerk.

Stats-Karten oben: Offen / Überfällig / Schwer / Behoben — Live-Übersicht.

Filter: Nur offene (Standard), Alle, Behobene, Überfällige.

Status-Stepper auf der Karte: Die 5 Stufen (Offen → Gemeldet → In Bearbeitung → Behoben → Akzeptiert) sind direkt anklickbar. Zusätzlich gibt es einen Quick-Button „→ [nächster Status]" für den schnellen Sprung in einen Schritt. Beim Wechsel auf „Behoben" setzt die App automatisch das Behoben-Datum.

Pro Mangel:

  • Bezeichnung + Beschreibung + Ort/Raum (z.B. „Bad OG, Heizungsraum")
  • Schweregrad: Klein (kosmetisch) / Mittel / Schwer (funktional)
  • Gefunden am + Frist zur Behebung (Datum) → App warnt bei Überfälligkeit
  • Verantwortliches Gewerk aus der Gewerke-Liste wählen
  • Nachbesserungs-Termin (optional): bestehenden Termin aus dem Bereich „Termine" verknüpfen — erscheint dann als Badge auf der Mangel-Karte
  • Verortung im Grundriss (optional): Etage wählen + „Position markieren" tippen → Mini-Viewer zeigt den Grundriss dieser Etage inklusive der Raum-Namen (Wohnzimmer, Bad, Küche …). Ein Tap setzt einen roten Marker. Beim „Übernehmen" wird der Grundriss-Ausschnitt mit deiner Markierung als Bild gespeichert — auf der Mangel-Karte erscheint es als Vorschau (Klick → Lightbox). Das Bild ist ein Snapshot, bleibt also auch dann gültig, wenn der Grundriss später verändert wird. Funktioniert nur, wenn die Etage im Bereich „Grundriss" bereits gezeichnet ist.
  • Fotos: mehrere Bilder per Datei-Upload — Vor-Zustand, Detail, Übersicht

5-stufiger Status-Workflow: Offen → Gemeldet → In Bearbeitung → Behoben → Akzeptiert. „Akzeptiert" erst setzen, wenn du persönlich die Nachbesserung geprüft hast (nicht blind nur weil der Handwerker abgehakt hat).

„Per E-Mail an Handwerker"-Knopf (links im Modal beim Bearbeiten eines Mangels):

  • Erzeugt einen einmaligen, geheimen Link (90 Tage gültig) und öffnet deinen E-Mail-Programm mit vorgefertigtem Betreff + Text inklusive Link. Empfänger wird automatisch aus dem hinterlegten Gewerk-Kontakt übernommen (oder bleibt leer, wenn keiner gepflegt ist).
  • Der Handwerker öffnet den Link in jedem Browser — kein Login, kein Konto. Er sieht nur diesen einen Mangel: Titel, Schweregrad, Beschreibung, Ort, Etage, Frist und alle Fotos. Auf nichts anderes in deinem Projekt hat er Zugriff.
  • Über die Public-Seite kann der Handwerker den Status (In Bearbeitung / Behoben), eine Notiz und ein Beleg-Foto zurücksenden. Du siehst die Antwort direkt auf der Mangel-Karte als grünes „💬 Handwerker: Behoben"-Badge.
  • Wichtig: Die App-Status-Workflow-Stufen bleiben in deiner Hand — die Antwort des Handwerkers ist ein Vorschlag, du entscheidest, ob du den Mangel-Status übernimmst.

Worauf achten:

  • Frist eintragen — App warnt bei Überfälligkeit auf dem Dashboard. Standard nach VOB: angemessene Frist (i.d.R. 2–4 Wochen).
  • Foto direkt beim Aufnehmen — beweist Zustand und Datum (Aufnahme-Zeitpunkt). Mehrere Winkel.
  • Beschreibung präzise — Gerichtsfest formulieren: „Fuge zwischen Wandfliesen 2. Reihe von unten an Süd-Wand ist 5 mm breit (Sollwert 2 mm)" ist besser als „Fugen schlecht".
  • Schweregrad „Schwer" konsequent vergeben — Sortierung und Übersicht stellen diese Mängel zuerst dar.
  • Bei Abnahme: Mängelprotokoll mit allen offenen Mängeln über „Drucken"-Button oben.
Garantien — Gewährleistungs-Übersicht

Alle Gewährleistungsfristen pro Gewerk im Blick. Eigene Sektion neben Mängeln — die Frist läuft typischerweise 4–5 Jahre nach Abnahme, du willst rechtzeitig prüfen ob es noch versteckte Mängel gibt.

Stats-Karten oben: Gesamt / Aktiv / Bald abgelaufen / Im Anspruch.

Filter: Nur aktive (Standard), Alle, Bald ablaufend (≤ 6 Monate), Abgelaufen, Im Anspruch.

Pro Garantie-Eintrag:

  • Bezeichnung (z.B. „Heizungsanlage Vaillant")
  • Hersteller + Produkt/Modell + Seriennummer
  • Beginn der Frist (Datum) + Dauer in Monaten (Standard 60 = 5 Jahre, 24 = 2 Jahre, individuell anpassbar)
  • Verantwortliches Gewerk + Ansprechpartner aus Kontakten
  • Status: Aktiv / Verlängert (Sondergewährleistung) / Im Anspruch / Verzichtet / Manuell abgelaufen. Ablauf wird zusätzlich automatisch berechnet; bei manuellen Status (Verlängert, Im Anspruch, Verzichtet) bleibt der gewählte Wert erhalten.
  • Anhänge: PDFs oder Bilder hochladen — Abnahmeprotokoll, Garantieschein, Rechnung. Anhänge zählen mit zum Anhang-Badge auf der Karte.
  • Notiz: Bedingungen, Wartungsintervalle

Anspruch geltend machen: Knopf links unten im Garantie-Modal — öffnet den System-Mailer mit vorbelegter E-Mail (Empfänger aus dem hinterlegten Kontakt, Betreff + Text aus Hersteller/Produkt/Seriennummer/Fristen). Du musst nur noch die Mangelbeschreibung ergänzen und absenden.

Auto-Anlage: Wenn du ein Gewerk auf den Status „Abgenommen" setzt und dafür noch keine Garantie hinterlegt ist, fragt die App nach — bei Bestätigung wird das Garantie-Modal mit Gewerk, Kontakt und 60-Monats-Default vorgefüllt.

Standard-Fristen:

  • 5 Jahre BGB für Bauleistungen am Bauwerk mit BGB-Werkvertrag (§ 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB, 60 Monate, Default)
  • 4 Jahre VOB/B für Bauwerke mit VOB-Vertrag, sofern im Vertrag nichts anderes vereinbart ist (§ 13 Abs. 4 Nr. 1 VOB/B, 48 Monate) — viele Bauverträge vereinbaren trotzdem 5 Jahre, also im Vertrag nachsehen
  • 2 Jahre für reine Reparaturen / Wartungsarbeiten (24 Monate)
  • 10 Jahre Sondergewährleistung (z.B. Dichtungen, Bewehrungsstahl)

Worauf achten:

  • Vor Ablauf prüfen: alle Wände, Bodenbeläge, Dichtungen, Fenster, Türen nochmal kritisch begutachten. Letzte Chance, Mängel zu reklamieren — danach wird's teuer.
  • Bei langer Sondergewährleistung (PV-Module 25 Jahre, Wärmepumpe 5 Jahre Vollgarantie) einfach passende Monats-Zahl in „Dauer" eintragen.
  • Beim Bauleistungs-Vertrag: „Beginn der Frist" = Tag der förmlichen Abnahme. Vorher nichts eintragen — die Uhr läuft erst ab Abnahme.
  • Bei Mangel-Meldung in der Garantie-Zeit: Schriftlich per Einschreiben mit Frist setzen — die App-Eintragung ist nicht rechtsverbindlich, sie ist dein Nachweis dass du nichts versäumt hast. Dann den Status hier auf „Im Anspruch" stellen.
Checklisten — Aufgaben-Verwaltung

Aufgabenlisten in frei wählbaren Gruppen (z.B. „Vor Einzug", „Behörden", „Versicherungen", „Anschlüsse"). Klick aufs Kästchen erledigt, Klick auf den Text öffnet die Bearbeitung.

Pro Aufgabe:

  • Titel + Notiz (Details, Links, Kontaktdaten)
  • Gruppe (frei wählbar, neue Gruppen on-the-fly anlegbar)
  • Priorität: hoch / mittel / niedrig
  • Verantwortlich: Person aus den Einstellungen (du, deine Frau, Architekt, …)
  • Fällig am (Datum) — App warnt bei nahender Frist
  • Bauphase-Zuordnung
  • Tags (z.B. „Elektro, KfW, Bank")
  • Wiedervorlage: beim Erledigen wird automatisch eine neue Aufgabe X Tage/Wochen/Monate später angelegt (für regelmäßige Routinen)

Bulk-Modus: Sammel-Bearbeitung mehrerer Aufgaben. „Auswahl"-Modus aktivieren → Aufgaben tippen → Bulk-Aktionen:

  • Alle als erledigt markieren
  • Verantwortlichen auf alle anwenden
  • Priorität setzen
  • Mehrere gleichzeitig löschen

Einzelne Aufgaben wieder öffnen geht weiterhin über das Häkchen direkt auf der Karte.

Filter + Sortierung (aufklappbar über den Filter-Knopf):

  • Status (offen / erledigt / alle), Verantwortlich, Priorität, Bauphase, Tag
  • Fälligkeit: überfällig / heute / diese Woche / dieser Monat / ohne Frist
  • Sortierung: manuell (mit Drag&Drop pro Gruppe), nach Frist, Priorität oder Verantwortlich
  • Volltext-Suche über Titel, Notiz, Verantwortlich, Tags

Reihenfolge ändern: Bei Sortier-Modus „manuell" erscheint links das Drag-Handle — Gruppen frei sortieren.

Worauf achten:

  • Auf dem Dashboard erscheinen die nächsten 6 offenen Aufgaben — gute Tagesplanung. Sortierung: überfällig → bald fällig → nach Datum.
  • Verantwortlichen vergeben — sonst weiß keiner wer dran ist, vor allem bei Co-Editoren.
  • PDF-Export der gefilterten Liste über „PDF"-Button oben — z.B. „alle Aufgaben für Marei" für Übergabe-Gespräch.
  • Wiedervorlage ist ideal für regelmäßige Termine: „Heizungs-Wartung jährlich", „Schornsteinfeger alle 3 Jahre".
Einstellungen — Konto, Mitglieder, Sicherung

Konfiguration deines BauPilot-Kontos und Projekts. Hier lädst du Mitglieder ein und passt die App an deinen Workflow an.

Bereiche:

  • Mitglieder: andere Personen ins Projekt einladen — z.B. deine Frau, dein Architekt, dein Bauleiter. Eingabe-Felder: Vorname, Nachname, E-Mail, Rolle (Bearbeiter / Owner). Owner = Vollzugriff, Bearbeiter = Lese-/Schreibrechte ohne Mitglieder-Verwaltung. Achtung: Bearbeiter sehen und ändern derzeit auch die Selbstauskunft und die privaten Finanzen (Personalien, Einnahmen, Ausgaben, Vermögen, Verbindlichkeiten). Externe wie Architekt oder Bauleiter deshalb nur einladen, wenn sie diese Daten sehen dürfen.
  • Verantwortliche: zentrale Liste der Personen, die in Checklisten als verantwortlich eingetragen werden können (kann andere Personen umfassen als Projekt-Mitglieder — z.B. „Schwager Peter" als Verantwortlicher ohne App-Zugang).
  • Vertraute Geräte (2FA): 6-stelliger Code per E-Mail beim Login von einem unbekannten Gerät, bestätigte Geräte bleiben 90 Tage. (Hinweis: Funktion ist aktuell pausiert wegen Token-Verlust auf iOS-PWA-Refresh.)
  • Push-Benachrichtigungen: für überfällige Mängel, fällige Rechnungen, anstehende Termine. Pro Gerät einmal aktivieren. Auf iPhone: erst „Zum Home-Bildschirm" hinzufügen.
  • Kontext-Hilfe (i): Schalter, ob neben den Sektion-Titeln das Info-Icon mit Schnell-Hilfe angezeigt wird.
  • App-Tour: Knopf zum erneuten Anzeigen der 9-Slide-Tour.
  • Mobile Bottom-Leiste: die drei mittleren Slots der Tabbar frei konfigurieren (Modal über „Konfigurieren"). Dashboard und Hauptmenü sind fix links/rechts.

Theme (Hell/Dunkel): wird oben rechts in der Topbar geschaltet, nicht in den Einstellungen.

Daten-Verwaltung (eigener Block unten):

  • Cloud-Backup speichern: vollständiger Snapshot mit Daten und Anhängen — 7 Tage in der Cloud verfügbar, dann automatisch gelöscht. Wiederherstellen überschreibt den aktuellen Stand komplett. Liste der letzten Backups + Storage-Auslastung darunter.
  • JSON-Export: lokale Datei nur mit Daten (ohne Bilder/Dokumente) — fürs Langzeit-Archiv außerhalb der Cloud.
  • JSON-Import: spielt einen JSON-Snapshot wieder ein. Funktioniert auch mit alten Snapshots aus der localStorage-Zeit (vor dem Cloud-Umbau).
  • Demo-Daten: Soll/Ist-Demo (nicht-destruktiv, fügt nur Demo-Beträge ein) oder Komplett-Demo (destruktiv, ersetzt alles inklusive Phasen, Gewerken, Belegen).
  • Aufräumen / Reparatur: Soll/Ist auf 0 zurücksetzen, Standard-Kosten-Kategorien wiederherstellen (falls eine Position auf „Sonstiges" zurückgefallen ist).
  • Komplett-Zurücksetzen: löscht alle Daten und Bilder/Dokumente des Projekts. Vor dem Klick erscheint eine doppelte Sicherheits-Abfrage — danach gibt es kein Zurück.

Mitglieder einladen — Workflow:

  1. Vorname, Nachname, E-Mail, Rolle eingeben
  2. Klick „Einladung senden" → Eingeladener bekommt Mail mit Magic-Link
  3. Per Klick auf den Link setzt er sein Passwort und ist ab dann Vollmitglied im Projekt (RLS-geschützt — sieht nur dieses Projekt, nicht andere)

Worauf achten:

  • Vor dem Komplett-Zurücksetzen immer erst Cloud-Backup oder JSON-Export anlegen.
  • Bottom-Bar: die drei mittleren Slots passt du an deinen Workflow an — z.B. Kosten / Mängel / Bautagebuch.
  • Mitglieder-Verwaltung: Nur du als Owner kannst Mitglieder einladen oder entfernen.
  • Verantwortliche als zentrale Liste pflegen — verhindert Tippfehler und unterschiedliche Schreibweisen in Checklisten („Marei" vs. „Mareike" vs. „M.").
Datenschutz — welche Daten BauPilot über die Nutzung erhebt

Neben deinen Projektdaten erfasst BauPilot zwei technische Protokolle. Beide dienen dem Betrieb der App, nicht der Werbung; sie werden nicht an Dritte weitergegeben und nicht zu Werbezwecken ausgewertet.

Nutzungsstatistik — beim Öffnen der App, bei jedem Wechsel des Bereichs, alle fünf Minuten während die App im Vordergrund ist, und beim Schließen. Gespeichert werden: Art des Ereignisses, welcher Bereich, dein Konto, das Projekt, die Verweildauer und die Browser-Kennung (gekürzt auf 500 Zeichen). Damit sehen wir, welche Bereiche genutzt werden und wo es klemmt.

Login-Protokoll — erfolgreiche und fehlgeschlagene Anmeldungen, damit auffällt, wenn jemand fremdes versucht, sich Zugang zu verschaffen.

Wo die Daten liegen: Postgres-Datenbank und Datei-Ablage bei Supabase in Frankfurt am Main (Region eu-central-1), Auslieferung der App über Vercel. Beim Suchen einer Adresse im Grundstücks-Import wird die eingegebene Adresse an nominatim.openstreetmap.org übertragen; das passiert nur, wenn du diese Suche aktiv startest.

Weitere externe Dienste: Auch „Wetter abrufen" im Bautagebuch und die Sonnen-Simulation (Grundriss, Garten, 3D-Vorschau) ermitteln die Koordinaten der Bauadresse über nominatim.openstreetmap.org — dabei wird die Bauadresse übertragen; die gefundenen Koordinaten merkt sich BauPilot im Projekt. „Wetter abrufen" sendet zusätzlich die Koordinaten und das Datum an api.open-meteo.com. Beides passiert nur, wenn du die Funktion startest. Außerdem lädt die App beim Öffnen Schriften von Google Fonts (fonts.googleapis.com, fonts.gstatic.com) und Programmbibliotheken (z. B. für Excel, PDF, Diagramme und 3D) von cdn.jsdelivr.net; diese Anbieter sehen dabei deine IP-Adresse und die Browser-Kennung.

Löschung: Mit dem Löschen deines Kontos werden deine Projektdaten und die mit deinem Konto verknüpften Protokolleinträge entfernt. Einträge über fehlgeschlagene Anmeldeversuche hängen an keinem Konto und bleiben davon unberührt.

Deine Rechte nach DSGVO: Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Für alles davon genügt eine Nachricht über „Fehlermeldung & Funktionswunsch" oder an den Betreiber.

Fehlermeldung & Funktionswunsch

Direkt aus der App heraus Fehler melden oder Verbesserungs-Ideen schicken. Zwei Tabs:

  • Fehlermeldung: etwas funktioniert nicht oder verhält sich seltsam
  • Funktionswunsch: etwas fehlt oder könnte besser sein

Pro Meldung:

  • Beschreibung (Text oder Spracheingabe via Mikrofon-Symbol)
  • Anhang: drei separate Buttons — „Foto aufnehmen" (Kamera, Mobile), „Bild hochladen" (Galerie), „Datei hochladen" (PDF u.a.). Bis zur normalen Upload-Grenze.
  • Auto-Diagnose: die App hängt automatisch Browser-Info (User-Agent, Sprache, Plattform, Viewport), URL und aktive Sektion an. Der erste Absatz deiner Beschreibung wird als Titel übernommen (ca. 80 Zeichen).
  • Status — Fehlermeldungen: Eingegangen / In Bearbeitung / Behoben / Geschlossen. Funktionswünsche: Eingegangen / Geplant / In Umsetzung / Umgesetzt / Abgelehnt.

Admin-Antwort: wenn der Admin auf deine Meldung antwortet, erscheint die Antwort beim nächsten Login als Modal-Popup. Im Bereich „Deine letzten Meldungen" am Ende der Sektion siehst du immer den aktuellen Status pro Meldung.

Worauf achten:

  • Konkrete Beschreibung spart Rückfragen: „Beim Klick auf X passiert Y, erwartet hätte ich Z" ist 10× hilfreicher als „funktioniert nicht".
  • Screenshot via „Foto aufnehmen" (Mobile, nutzt Kamera) oder „Bild hochladen" (Mac/PC, Screenshot vorher mit Cmd+Shift+4) — visuelle Bugs sind nur mit Bild diagnostizierbar. Tipp: Screenshot kann auch direkt mit ⌘/Strg+V ins Beschreibungs-Feld eingefügt werden — wird automatisch als Anhang übernommen.
  • Spracheingabe (Mikrofon-Symbol) statt tippen — funktioniert auch unterwegs. Deutsch wird automatisch erkannt.
  • Bei funktionalen Bugs: möglichst Schritte zum Reproduzieren angeben („1. Kosten öffnen, 2. neue Position anlegen, 3. Datum eintragen → App reagiert nicht").
Tipps & Tastenkombinationen
  • ⌘/Ctrl + Z — Rückgängig im Grundriss / Garten
  • ⌘/Ctrl + ⇧ + Z oder Ctrl + Y — Wiederherstellen
  • Esc — laufende Aktion abbrechen (Polygon zeichnen, Möbel platzieren, Modal schließen)
  • Mausrad im Grundriss/Garten — Zoom (Cursor-zentriert)
  • Mittlere Maustaste / Leertaste halten — Plan verschieben (Pan)
  • Doppelklick auf Wand-Kante — Eckpunkt einfügen (für Erker, L-Formen)
  • Klick auf eine Karte (Mangel, Idee, Notiz, Termin, Darlehen, Förderung, Eigenkapital, Gewerk …) — öffnet die Details direkt
  • Klick aufs Topbar-Logo → Dashboard; Klick auf den Projektnamen → Stammdaten zum Umbenennen
  • Tabbar unten auf Mobile: drei Slots frei konfigurierbar in den Einstellungen
  • Drucken (⌘/Ctrl + P): A4 hochformat, sauberes Layout — Grundriss + Garten haben eigenen PDF-Export mit A3/A4-Wahl
  • ⌘/Strg + V im Beschreibungs-Feld vieler Modale (Bautagebuch, Mängel, Notizen, Räume/Ideen, Belege, Garantien, Fehlermeldung) — Screenshot aus der Zwischenablage wird direkt als Foto/Anhang übernommen. Sehr praktisch nach ⌘+⇧+⌃+4 (macOS) oder Win+⇧+S (Windows).
PDF-Handbuch generieren

Erstellt ein PDF mit echten Screenshots deiner App und Erklärungen pro Sektion. Der Vorgang läuft direkt in deinem Browser — Daten verlassen das Gerät nicht. Dauer: ca. 30–60 Sekunden, dann startet der Download automatisch.

Kontakt & weitere Hilfe

Diese Hilfe-Seite wächst mit der App. Wenn dir etwas fehlt oder eine Erklärung unklar ist, schreib eine kurze Notiz im Notizbuch — wir tragen sie nach.

Stand:

Fehlermeldung

Ist dir ein Fehler aufgefallen? Schick uns kurz eine Nachricht.

Neuen Fehler melden

In wenigen Sekunden gemeldet — Foto vom Bildschirm kannst du unten optional anhängen.

Tipp: Screenshot direkt mit ⌘/Strg+V ins Beschreibungs-Feld einfügen — wird automatisch als Anhang übernommen.

Tipps für gute Fehlermeldungen
  • Was hast du gemacht? Z.B. „Ich wollte einen Mangel anlegen und auf Speichern klicken."
  • Was ist passiert? Was hast du erwartet, was ist stattdessen passiert?
  • Bild oder Datei hilft uns, den Fehler nachzuvollziehen — z.B. ein Foto vom Bildschirm.
  • Spracheingabe ist auf Chrome / Safari aktivierbar — Mikrofon-Symbol antippen.
Deine letzten Meldungen
Funktionswunsch einreichen

Was fehlt dir? Was würde BauPilot für dich besser machen? Wir freuen uns über Vorschläge und schauen jeden einzeln an.

Tipp: Screenshot direkt mit ⌘/Strg+V ins Beschreibungs-Feld einfügen — wird automatisch als Anhang übernommen.

Tipps für einen guten Funktionswunsch
  • Was fehlt dir? Beschreibe das Problem oder die Situation, in der du dir die Funktion gewünscht hättest.
  • Wie sollte es funktionieren? Wenn du eine konkrete Idee hast, schreib sie dazu — sonst reicht das Bedarfs-Beispiel.
  • Wo passt das hin? Auf welcher Seite oder in welchem Bereich der App würdest du den Wunsch verorten?
  • Bild oder Datei hilft uns, deine Idee einzuordnen — z.B. ein Screenshot oder eine Skizze.
  • Spracheingabe ist auf Chrome / Safari aktivierbar — Mikrofon-Symbol antippen.
  • Realistische Erwartung: Funktionswünsche werden gesammelt und bei Updates priorisiert — nicht jede Idee schafft es sofort in die App.
Deine Funktionswünsche

Einstellungen

Angemeldet als —. Personen, Sicherheit, Benachrichtigungen, Daten-Verwaltung.

Du bist Super-Admin. App-weite Übersicht über alle Projekte und Nutzer findest du in der eigenen Admin-Sektion.
Konto & Passwort

Hier änderst du dein Passwort direkt in der App — ohne den Umweg über eine E-Mail. Du bleibst danach angemeldet, andere Geräte musst du neu anmelden.

„Abmelden“ in der Seitenleiste meldet nur dieses Gerät ab. „Auf allen Geräten abmelden“ beendet jede Anmeldung mit deinem Konto — auch diese hier.

Abonnement …
Mitglieder

Lade Personen ein, die das Projekt mit dir bearbeiten dürfen. Nur du als Owner kannst Mitglieder verwalten.

Wichtig: Auch „Bearbeiter“ sehen und ändern alle Bereiche dieses Projekts — einschließlich Finanzierung, Selbstauskunft und privater Finanzen (Einkommen, Vermögen, Verbindlichkeiten). Lade nur Personen ein, denen du diese Daten anvertrauen willst.

Verantwortliche

Personen, die du in Checklisten als verantwortlich eintragen kannst — z. B. Stephan, Marei, Bauleiter Müller. Eine zentrale Liste verhindert Tippfehler und unterschiedliche Schreibweisen.

Vertraute Geräte (2FA)

Die Zwei-Faktor-Anmeldung (Code per E-Mail) ist derzeit ausgeschaltet — angemeldet wird nur mit E-Mail und Passwort. Handy oder Laptop verloren? Dann sofort das Passwort ändern und „Auf allen Geräten abmelden“ wählen (Karte „Konto & Passwort“).

Push-Benachrichtigungen

Bekomme Termin-Erinnerungen direkt aufs Handy oder den Computer — so früh, wie du es beim jeweiligen Termin einstellst. Hinweise zu Mängeln oder Rechnungen stehen im Dashboard, nicht als Push. Pro Gerät einmal aktivieren.

Auf dem iPhone: Web-App zuerst über das Teilen-Menü „Zum Home-Bildschirm" hinzufügen, dann hier aktivieren.
Wohnfläche nach WoFlV

Regeln, nach denen der Grundriss die Wohnfläche berechnet: Putzabzug je Wandseite, Anrechnung je Raumtyp (Keller, Balkon, Terrasse …), Dachschrägen und Treppen. Standard sind die Regeln der Wohnflächenverordnung. Das Ergebnis ist ein Planwert und ersetzt kein Aufmaß.

Mobile Bottom-Leiste

Auf dem Handy zeigt die Bottom-Leiste fünf Symbole. Dashboard (links) und Menü (rechts) sind fest. Die drei Plätze dazwischen kannst du frei zusammenstellen.

Dashboard-Karten

Waehle, welche Karten im Dashboard angezeigt werden. KPI-Reihe und Hinweise oben bleiben immer sichtbar.

Sichtbare Bereiche

Wähle, welche Bereiche im Sidebar sichtbar sind. Versteckte Bereiche bleiben in der Datenbank — du kannst sie jederzeit wieder einblenden. Dashboard, Stammdaten, Einstellungen, Hilfe und Fehlermeldung sind immer sichtbar.

Sprache

Wähle die Sprache der App-Oberfläche. Deine eingegebenen Daten bleiben unverändert. Bei Wechsel lädt die App kurz neu.

Kontext-Hilfe (i)

Neben jedem Sektion-Titel zeigt ein kleines (i)-Icon einen Modal mit der passenden Hilfe an. Lässt sich hier komplett ausblenden, falls es stört.

App-Tour

Kurze Vorstellung der wichtigsten Bereiche — 9 Slides mit Erklärungen.

Backup & Wiederherstellen

Cloud-Backup sichert Daten und alle Bilder/Dokumente — direkt in der Cloud, 7 Tage verfügbar, dann automatisch gelöscht. Beim Wiederherstellen wird der aktuelle Stand komplett überschrieben.
JSON-Export lädt eine lokale Datei herunter (nur Daten, ohne Bilder) — gut für Langzeit-Archiv außerhalb der Cloud.

Letzte Backups
Daten-Verwaltung

Demo-Werte zum Ausprobieren laden, einzelne Bereiche aufräumen oder das Projekt komplett auf Null setzen.

Demo-Daten laden

Zum Ausprobieren der App — wähle, wie viel mit Demo befüllt werden soll:

Option 1 — Nur Kosten-Beträge ergänzen Sicher · nichts wird überschrieben
Trägt typische Soll/Ist-Werte für ein EFH (~700 k€) in vorhandene Kostenpositionen ein. Stammdaten, Bautagebuch, Mängel, Notizen, Belege — alles bleibt unangetastet.
Option 2 — Komplettes Beispiel-Projekt Setzt das Projekt zurück
Setzt das Projekt auf Null und füllt alle Sektionen realistisch mit der Beispiel-Familie „Max & Anna Beispiel" (4 Personen):
  • 13 Bauphasen mit Datum, 28 Gewerke (7 mit Firma + Summe)
  • 8 Kontakte, Räume mit Ideen, 5 Bautagebuch-Einträge
  • 3 Mängel, 5 Termine, 3 Eigenleistungen, 3 Garantien
  • Vollständige Stammdaten + 3 Förderungen
  • Selbstauskunft: Max + Anna mit Personalien, Beschäftigung, ~27 Einnahmen/Ausgaben, Verbindlichkeiten, Vermögen, Bonität

Aufräumen & Reparatur

Helfer für bestehende Projekte — keine Demo-Daten, nur Werkzeuge.

Komplett zurücksetzen — bei Null anfangen

Löscht ALLE Daten dieses Projekts: Kosten, Phasen, Gewerke, Räume, Kontakte, Bautagebuch, Mängel, Termine, Garantien, Förderungen, Eigenleistungen, Stammdaten, Grundrisse, Checklisten, Notizen, Angebote/Nachträge — und alle hochgeladenen Bilder, Fotos & Dokumente.

Diese Aktion ist endgültig und kann nicht rückgängig gemacht werden.

Bleiben: das Projekt selbst, alle Mitglieder, dein Login, deine Cloud-Backups. Zusätzlich werden ~55 Standard-Kostenpositionen (Grundstück, Notar, Rohbau, …), 17 Standard-Räume (mit Icons), 13 Bauphasen und 28 Gewerke als leere Vorlage neu angelegt — du behältst die gewohnte Struktur, nur ohne Werte. Bei Bedarf kannst du jederzeit einen Backup-Stand zurückspielen.